Antworten auf häufig gestellte Fragen

Glastüren

Wo finde ich die passende Schiebetür?

Ob klares Glas oder Floatglas, ESG oder VSG – bei GRIFFWERK fertigen wir individuelle Schiebetüren für Fachgeschäfte und Privatpersonen. Bestimmt hat auch Ihr Fachhändler Produkte von GRIFFWERK auf Lager. Auf unserer Website können Sie sich zu unserer großen Auswahl an Modellen informieren. Bei individuellen Fragen berät Sie Ihr Fachhändler gern. https://www.griffwerk.de/haendlersuche/

Wie schließe ich Schiebetüren ab?

Mit der im Griff integrierten Verriegelung von PLANEO SMART2LOCK von Griffwerk können Schiebetüren per Knopfdruck verriegelt werden. Die Verriegelungstechnik ist unsichtbar in Griffstange und Schiebesystem integriert. Eine LED an der Griffstange zeigt innen und außen an, ob die Tür verriegelt ist.

Was ist bei Beschlägen mit Klemmmontage zu beachten?

VSG-Türen können für Glastür-Systeme mit Klemmmontage SENSA by GRIFFWERK verwendet werden. Die Innenfolie ist nur geringfügig elastisch. Wir empfehlen dennoch, die Schrauben der Befestigung nach einiger Zeit und später bei Bedarf nachzujustieren. Glastüren können sich, wie Holztüren auch, an verändernde Raumverhältnisse anpassen und dadurch verändern. Bitte entnehmen sie detaillierte Hinweise dazu den jeweiligen Produktdatenblättern.

Wie schalldicht sind Schiebetüren?

Die neue dicht schließende Schiebetür PLANEO AIR SILENT ist beim Schallschutz vergleichbar mit einer Holztür. Zudem dichtet sie Räume nicht nur gegen Schall, sondern zum Beispiel auch gegen Küchengerüche, Wasserdampf sowie Zugluft ab.

Wie dicht sind Schiebetüren?

Sowohl Schall als auch Küchengerüche, Wasserdampf sowie Zugluft werden durch das dicht schließende Schiebetürsystem PLANEO AIR SILENT von GRIFFWERK abgehalten. Ermöglicht wird die Dichtung durch seitlich angebrachte Gummilippen und eine Bodenbürste. Beide Elemente sind in das umlaufende Aluminiumprofil integriert und fügen sich in das puristische Design ein. Die Türleibung bleibt unverändert. PLANEO AIR SILENT ist beim Schallschutz mit einer Holztür vergleichbar.

Wie werden Schiebetüren montiert?
  1. Material der Wand für Auswahl der passenden Bohrer und Dübel beachten.
  2. Laufschiene an der Wand mit Hilfe von einer Wasserwaage ausrichten. Vorgeborte Befestigungslöcher der Laufschiene an der Wand anzeichnen. Angezeichnete Befestigungspunkte bohren und Schiene montieren.
  3. Bodenführung am Boden entsprechend der Öffnungsrichtung der Schiebetür anzeichnen, vorbohren und montieren. Falls der Boden glatt ist, kann die Bodenführung mit dem beiliegenden Klebestreifen auch am Boden aufgeklebt werden.
  4. Endstopper und Softeinzug in die Schiebetürschiene einschieben. Auf der Griffseite bündig zum Rand der Laufschiene mit dem entsprechenden Drehmoment fixieren. Montageteile auf der anderen Seite noch nicht befestigen.
  5. Glastürblatt, für das Anbringen des Laufwagens, an der oberen Glastürfläche gründlich reinigen. Laufwagen für entsprechende Glasdicke einstellen und Aktivator montieren.
  6. Laufwagen an passender Position auf der Glastüre fixieren. Aushängesicherungsschraube lösen und nach unten schieben.
  7. Glastürblatt einhängen. Über Verstellschrauben passend ausrichten. Glastür in den offenen Zustand schieben und hinteren Stopper sowie Softeinzug in dieser Position feststellen.
  8. Aushängesicherung einstellen. Wenn nötig, Aktivator anpassen. Blende für Schiebetürschiene aufbringen und mit Madenschrauben fixieren. Endkappen aufstecken.
  9. Griffmuschel oder Griffstange mittels SENSA-Klebetechnik auf die Glastür kleben. Falls nötig, Schablone zum Aufbringen benutzen.
Wo kann man Glastüren kaufen?

Am besten bei spezialisierten Fachhändlern, wie zum Beispiel Glasereien oder Holzfachhändlern. Sowohl in Online Shops als auch im stationären Fachhandel können Sie die Produkte verschiedener Hersteller und Designer ansehen und vergleichen. Empfohlene Händler finden Sie online unter www.griffwerk.de/haendlersuche/

Was sollte man bei Glastüren beachten?

Glastüren können nicht nachträglich in Höhe oder Breite gekürzt werden. Beim Bestellen der Glastüre sollte demnach immer die passende Größe bestellt werden. Auch Sondermaße sind möglich. Für einen kleinen Aufpreis erhält man zudem die meisten Glastüren in der Weißglas-Ausführung. Diese haben eine besondere Lichtwirkung und bringen Dekore brillant zur Geltung.

Wie kann man Glastüren kürzen?

Gar nicht. Eine Glastür aus Sicherheitsglas kann nicht gekürzt oder abgeschnitten werden. Zu den Türen aus Sicherheitsglas gehören ESG- (Einscheibensicherheitsglas) oder VSG- (Verbundsicherheitsglas) Türen. Durch das Herstellungsverfahren einer Glastür aus Sicherheitsglas wird das Glas gehärtet. Wegen den Spannungsverhältnissen des Glases würde die Glastür beim Kürzen zerspringen.

Welchen Türgriff?

Für Zimmertüren aus Holz eignen sich Buntbart-Türgriffgarnituren, kurz BB-Garnituren. Türen, die typisch mit einem Türschlosszylinder ausgestattet sein sollen, benötigen einen Türgriff mit Profilzylindereinsatz, kurz PZ. Der gängige Türgriff für den Einsatz an Bädern und WCs ist die WC-Garnitur mit Schließer. Für intelligenteres Schließen und Abschließen gibt es Türgriffe mit der Griffwerk smart2lock-Technik. Die Schließmechanik ist im Griff integriert. Sie brauchen keine Schlüsselrosette mehr. Smart2lock-Griffe überzeugen zusätzlich mit einem modernen und puristischen Design.

Welches Material für Türgriffe?

Besonders hochwertig sind Edelstahl-Türbeschläge aus rostfreiem Edelstahl, wahlweise matt oder poliert. Spannende Akzente bieten jedoch auch die GRIFFWERK-Türgriffe in den drei soft2touch-Oberflächen, Graphitschwarz, Kaschmirgrau und Samtgrau. Durch ihre samtweiche Haptik sind sie besonders angenehm anzufassen.

Wo Türgriffe kaufen?

Am besten bei spezialisierten Fachhändlern, wie zum Beispiel Holzfachhändlern oder Glasereien. Empfohlene Händler finden Sie unter www.griffwerk.de/haendlersuche/

Wie Türgriffe desinfizieren?

Für das Desinfizieren einer Türgriff-Garnitur brauchen Sie ein viruzides Desinfektionsmittel für Flächen und Einwegtücher – etwa von einer Küchenrolle.
Im ersten Schritt benetzen Sie die Türklinke vollständig mit Desinfektionsmittel. Wichtig sind dabei vor allem die Stellen, an denen die Handfläche am Türdrücker aufliegt. Bei WC-Garnituren ist das WC-Schloss nicht zu vergessen. 
Danach muss das Desinfektionsmittel nach Herstellerangaben einwirken. Dabei sind jeweilige Produkthinweise zu beachten.
Zuletzt wischen Sie die Oberfläche mit dem Einwegtuch ab. Dabei ist hin und her reiben mit dem Tuch auf schon desinfizierten Flächen, sowie mehrmaliges Verwenden der Tücher zu vermeiden.
Damit die Oberfläche bei häufigem Desinfizieren schön bleibt, kann mit Wasser oder Seifenwasser nachgewischt werden. Dafür sollten ebenfalls Einwegtücher verwendet werden. Das Wasser danach wegschütten.

Welche Normen gelten für einbruchsichere Wohnungstüren?

Die Europäische Norm DIN EN 1627 definiert die Widerstandsfähigkeit von einbruchsicheren Bauelementen wie Türen. Sie gilt seit September 2011 und ersetzt die bisherige Vornorm DIN V ENV 1627. Damit Einbruchschutz effektiv ist sollten alle Komponenten aufeinander abgestimmt werden. Anbei eine Tabelle zur Korrelation der DIN EN 1627 und der DIN 18257.

Welchen Einbruchschutz braucht man im Altbau?

Alte Fenster und Türen sind eine Einladung für jeden Einbrecher. Veraltete Türen müssen entweder als ganze Baugruppe, also inklusive der Zargen getauscht oder bestmöglich nachgerüstet werden. Am einfachsten ist es, zumindest den Haustürbeschlag zu wechseln. Türen können dann zwar immer noch gewaltsam geöffnet werden, beispielsweise durch massives Eintreten, das verursacht aber Lärm und die zerstörte Tür ist deutlich sichtbar. Diebe bevorzugen unauffälligere Methoden. Was für Türen gilt, ist auch für Fenster zu beachten. Wenn der Fenstertausch nicht möglich ist, sollten zumindest einbruchhemmende Beschläge gewählt werden. Auch Fenstergitter leisten gute Dienste. Sie müssen fachgerecht eingebaut werden und sind besonders für schwer einsehbare Kellerfenster immer anzuraten. Wer Rollläden schließt, ist ebenfalls besser geschützt. Außerdem kann man Eingänge beleuchten oder mit elektronischen Sicherungsmaßnahmen ausstatten, zum Beispiel mit Kameras, Bewegungsmeldern oder Alarmanlagen.

Welche Schutzklasse wird für private Wohnungen empfohlen?

Ein Schutzklasse bezieht sich immer auf die Widerstandsdauer des Materials gegen einen Einbruchversuch. Für private Wohnungen bei normalem bis erhöhtem Risiko wird der Schutz durch Türen und Fenster der Klassen RC 1 - 3 für ausreichend gehalten. RC 3 entspricht im Wesentlichen der WK 3. Ab den höheren Klassen können auch erfahrene Täter abgewehrt werden, die mit schweren Werkzeugen wie einer Schlagaxt oder einer Bohrmaschine den Fenstern oder Türen zu Leibe rücken. Gelegenheitstäter nutzen jedoch eher einfache Werkzeuge, die sich unauffällig verstecken lassen wie Schraubendreher, Zangen oder Keile.

Wann wird am häufigsten eingebrochen?

Man würde vermuten, dass Einbrecher nachts und in den Ferien am aktivsten sind. Das trifft jedoch nur für 15 % der Einbrüche zu. Laut Studien ist zum Jahresende zwischen Oktober bis Dezember Hochsaison für Einbrecher. Falls nachts eingebrochen wird, dann am wahrscheinlichsten in den Morgenstunden zwischen 2 und 4 Uhr. Zu dieser Zeit wird angenommen, dass Bewohner und Nachbarn tief schlafen. Viel wahrscheinlicher aber ist ein Einbruch am helllichten Tag zwischen 10 und 18 Uhr. Das trifft laut Studien sogar für mehr als die Hälfte aller Einbrüche  zu. Keinesfalls werden nur Einfamilienhäuser heimgesucht: Am Vormittag zwischen 10 und 13 Uhr stehen Wohnungen im Mehrfamilienhaus im Fokus der Kriminellen. Ebenfalls erschreckend: Bei rund 13 % der Einbrüche einer Studie befanden sich die Bewohner im Haus. An Sonntagen ist ein Einbruch statistisch betrachtet am unwahrscheinlichsten, an Donnerstagen und Freitagen wahrscheinlicher.

Was wird am häufigsten aus Wohnungen gestohlen?

Bargeld wird natürlich immer gesucht und entwendet. Schmuck und Uhren sind jedoch die Nummer 1 in der Hitliste des beliebtesten Diebesgutes. Daneben werden elektronische Kleingeräte mitgenommen wie Handys, Tablets oder auch Fotoapparate. Ein Breitbild-Fernseher ist zwar verlockend, aber schwerer zu transportieren; er wird daher schon mal verschont.

Wie sieht ein typischer Einbrecher aus?

Statistisch sind Einbrecher eher jung, also zwischen 20 und 30 Jahre alt, und männlich. Auch zur Nationalität gibt es etwas zu sagen: Nach dem Report des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft von 2016 sind über die Hälfte der Tatverdächtigen deutscher Herkunft, typische Klischees werden also nicht erfüllt. Wer ein filmreife, schwarze Bekleidung erwartet, liegt ebenfalls falsch. Kriminelle versuchen, möglichst unauffällig auszusehen. Helle, bunte Kleidung mit auffälligen Merkmalen wird zwar vermieden und dunkle Kleidung verleiht in der Nacht mehr Tarnung, aber eine typische Bekleidung lässt sich per se nicht beschreiben. Je normaler der Kriminelle wirkt, desto erfolgreicher kann er sein Vorhaben umsetzen. Große Taschen sind ebenfalls kein Indiz: Ein Schraubenzieher ist einfach versteckt, Schmuck, Kreditkarten und Geld passen in eine Jackentasche. Aussagekräftiger ist das Verhalten und inwieweit die Anwesenheit einer Person vom Üblichen abweicht und nicht erklärbar ist. Auch interessant: Nach obigem Report stammen erstaunlicherweise mehr als 40 % der Einbrecher aus dem direkten Umfeld der Opfer.

Wie kann man sich in der Nachbarschaft vor Einbrüchen schützen?

Eine gute und aufmerksame Nachbarschaft ist viel wert. Sprechen Sie sich also mit Nachbarn ab, falls sie planen, für längere Zeit abwesend zu sein. Achten Sie auf seltsamen Besucher im Wohngebiet. Wenige Tage vor einem geplanten Einbruch durchstreift zumeist ein Spähtrupp die Gegend. Die Komplizen suchen nach geeigneten Objekten und versuchen möglichst viel in Erfahrung zu bringen, beispielsweise wann ein Bewohner zu Hause ist, ob ein Hund im Haus lebt, wie viele Menschen dort wohnen und wie die Eingänge gesichert sind. Bisweilen werden Häuser sogar mit sogenannten Gaunerzinken in Form von Kreidemarkierungen gekennzeichnet. Um herauszufinden, ob ein Haus aktuell bewohnt ist, werden Tesastreifen unauffällig an der Eingangs- oder Gartentür angebracht. So lässt sich erkennen, ob diese geöffnet wurde. Manchmal wird auch eine Paketnotiz zurückgelassen oder eine Kleinigkeit verändert, wie beispielsweise die Fußmatte verschoben. Achten Sie auf solche Anzeichen und informieren Sie in diesem Fall die Polizei.

Worauf muss im Außenbereich geachtet werden?

Selbstverständlich spielt die Lage der Wohnung und auch das Umfeld um Fenster und Türen eine Rolle. Alle Bereiche rund ums Haus, die Deckung bieten, sind besonders heikel. Dazu zählen Gartenrückseiten, Kellerabgänge (!), Nebentüren an Garagen oder Eingänge mit angrenzendem dichtem Bewuchs, der Dieben schnellen Rückzug ermöglicht. Je mehr Deckung es gibt, desto ungestörte können Täter vorgehen. Es gilt also die Regel: Je gefährdeter die Lage, desto mehr sollte gesichert werden. Darüber hinaus wünschen sich Einbrecher einen ungestörten Fluchtweg. Wenig genutzte Wege entlang der Gartenrückseiten sind aus Sicht von Kriminellen optimal. Sie können bereits für das Ausspionieren geeigneter Objekte genutzt werden. Vermeiden Sie also dichte Böschung, sorgen Sie für gute Beleuchtung und installieren Sie gegebenenfalls Bewegungsmelder. Noch ein Tipp: Tatsächlich hat eine Studie gezeigt, dass Hundewarnschilder Diebe abschrecken. Dabei geht es weniger um die Angst vor dem Biss als um den Lärm, den der Vierbeiner verursachen könnte.

Was kann man tun, um einen Einbruch zu vermeiden?

Fenster und Türen einbruchhemmend auszustatten, ist ratsam, aber auch das Überdenken der täglichen Gewohnheiten dient der Prävention: Lassen Sie auch in heißen Sommernächten Fenster und Terrassentüren nicht offen stehen und schließen Sie nachts grundsätzlich alle Rollläden. Fenster sollten sich nicht unbeaufsichtigt in Kippstellung befinden und Türen beim Verlassen der Wohnung nicht nur zugezogen, sondern auch abgeschlossen werden. Das ist schon aus Versicherungsgründen ratsam, denn ein Einbruch gilt erst dann als nachgewiesen, wenn Spuren gewaltsamen Eindringens sichtbar sind. Ist dies nicht der Fall, kann vermutet werden, dass sich die Bewohner fahrlässig verhalten haben. Die Versicherung muss dann nicht für die Schäden aufkommen. Ebenerdige Terrassen- und Balkontüren bilden eine große Schwachstelle. Aber auch Balkone, die beispielsweise über ein angrenzendes Garagendach erreichbar sind, werden von Dieben gern genutzt.

In welche Häuser und Wohnungen wird am meisten eingebrochen?

Alleinstehende Einfamilienhäuser machen mit knapp 30 % einen kleineren Anteil aus. Besonders gefährdet sind dagegen Wohnungen in Mehrfamilienhäusern (67%), vor allem die im Erdgeschoss. Hier ist es besonders wichtig, Fenster und Türen einbruchhemmend auszustatten. Warum Mehrfamilienhäuser bevorzugt werden kann nur vermutet werden: Je mehr Wohnungen, desto anonymer ist das Verhältnis der Mieter zueinander und so lässt es sich als Dieb leichter vorgehen. Daher bilden kommunikationsintensive Zweifamilienhäuser mit 5,8 Prozent das Schlusslicht in dieser Statistik. Langfinger würden hier schnell auffallen. Übrigens sind statistisch betrachtet die oberen Geschosse in Mehrfamilienhäusern besonders beliebte Einbruchziele. Kriminelle können sich als Vertreter oder Service-Leister tarnen und so Zugang zum Treppenhaus verschaffen. In den oberen Stockwerken kommen kaum noch Nachbarn vorbei. Es lässt sich ungestört zu Werke gehen.

Was ist der beste Einbruchschutz?

Wer sich und sein Hab und Gut vor Einbrechern schützen möchte, steht vor einer schwierigen Wahl: Welche Maßnahmen sind sinnvoll und wie viel Sicherheitsvorkehrungen müssen getroffen werden? Eines vorweg: Grundsätzlich geht es in punkto Einbruchschutz immer um sogenannte einbruchhemmende Maßnahmen. Sie dienen dazu, die Widerstandszeit zu verlängern, also die Zeit, die das Material standhält, bis der Einbrecher es in den Raum geschafft hat. Dadurch steigt das Entdeckungsrisiko erheblich und Kriminelle werden wirksam abgeschreckt. Da Diebe in der Regel über schlecht gesicherte Fenster und Türen in den Wohnraum gelangen, ist es sinnvoll, diese mit Schutzbeschlägen so auszustatten, dass der Einstieg entscheidend erschwert wird. Dabei macht ein Rundum-Konzept von Haustürbeschlag über Schutz der Fenster Sinn, denn jede Schwachstelle ist eine Einladung, die vom Einbrecher genutzt werden kann.

Wie reinigt man VSG-Türen?

Glas ist unempfindlich gegenüber Säuren, Alkalien und Lösungsmitteln aber empfindlich gegenüber Kratzern. Putzutensilien sollten daher sauber und weich sein. Am besten reinigt man Glas mit reichlich sauberem Wasser und einem Mikrofasertuch oder Schwamm. Wenn nötig können handelsübliche Reiniger verwendet werden. Bei Verbundsicherheitsglas muss man darauf achten, dass die Verbundfolie nicht hoher Feuchtigkeit ausgesetzt wird. Es genügt sie einfach abzutrocknen, so dass restliche Nässe entfernt wird.

Wie empfindlich ist VSG?

VSG-Prime-Glastüren halten viel aus. Das liegt schon daran, dass das Türblatt aus zwei ESG-Scheiben hergestellt wird. ESG weist eine deutlich höhere Stabilität als normales Floatglas auf. Beispielsweise ist allein die Biegefestigkeit dreimal so hoch. Auch die Schlag- und Stoßfestigkeit ist deutlich besser. Diese Eigenschaften werden durch eine thermische Vorbehandlung der fertig zugeschnittenen ESG-Scheibe erreicht. Das Glas wird dabei erhitzt und dann relativ schnell abgekühlt. Es entstehen zwei unterschiedliche Spannungen im Glas. Im Inneren herrscht Druck- und auf der Oberfläche Zugspannung. Leider haben diese Spannungsverhältnisse auch Nachteile, denn ESG wird dadurch an den Kanten sehr empfindlich. Die Kanten sind tatsächlich die größte Schwachstelle einer Scheibe. Dies gilt auch für VSG-Glastüren.

Was versteht man unter Resttragfähigkeit?

Im Falle eines Glasbruchs haften die Bruchstücke einer VSG-Glastür nicht nur an der innenliegenden Folie. Die gesamte Glastüre bleibt durch die hohe Reißfestigkeit der Folie in der Verankerung hängen. Sie fällt somit nicht zu Boden und splittert nicht in den Raum. VSG ist deswegen insbesondere für Überkopfbedachungen unverzichtbar. Durch die Resttragfähigkeit erhöht sich selbstverständlich auch die Sicherheit bei Glasbruch im Wohnbereich.

Warum Weißglas für VSG-Türen verwenden?

Durch den zweilagigen Aufbau einer VSG-Glastür würde sich auch der im regulären Floatglas vorhandene Grünstich verdoppeln. Wir empfehlen daher farbneutrales Weißglas PURE WHITE BY GRIFFWERK für Glastüren aus Verbundsicherheitsglas – insbesondere, wenn diese großflächig mattiert sein sollen, denn die Mattierung betont nochmals die Eigenfarbe des Materials.

Gibt es VSG-Glas auch getönt?

Ja. Selbstverständlich lassen sich getönte Gläser zu VSG-Türen verarbeiten. In der Regel werden aber spezielle Funktionsfolien verwendet. Die in einer VSG-Glastür verarbeitete Innenfolie kann matt, blickdicht oder farbig sein und sogar mit Motiven bedruckt werden. Besonders edel sind beidseitig mattierte Glastüren. Auch das ist mit VSG-Glas möglich.

Welches Glas für raumhohe Türen?

Wir empfehlen für größere Formate eine Dicke von 10,8 mm. Grundsätzlich können auch ESG- oder VSG-Türen in 8,8 mm Dicke verbaut werden. Wegen der Höhe und der größeren Glasmenge würden wir jedoch zu einer VSG-Tür in der Dicke von 10,8 mm raten. Raumhohe Türen wirken bemerkenswert großzügig und sorgen für ein offenes Wohngefühl. In VSG sind sie besonders hochwertig.

Kann man VSG lasern?

Ja. Griffwerk veredelt auch VSG-Glastüren mit Laserdekoren. Die filigrane Oberflächengravur per Laser wirkt auf diesem Premiummaterial eindrucksvoll edel. Zahlreiche Motive stehen zur Wahl. Lassen sie sich inspirieren und genießen sie das Plus an Ästhetik und Sicherheit.

Kann man VSG schneiden?

Nein. Da unsere VSG-Glastüren aus ESG-Scheiben gefertigt werden, sind sie NICHT schneidbar. Durch die Spannungsverhältnisse im Einscheibensicherheitsglas (ESG) können übliche Schneidrädchen NICHT verwendet werden. Das Glas würde zerspringen. Späteres Anpassen Ihrer Tür ist auch gar nicht notwendig. Griffwerk bietet alle gängigen Formate im Sortiment. Sondermaße können bestellt werden. Am besten Sie nutzen unsere praktischen Aufmaßblätter für die Bestellung der neuen Glastür. So kann nichts schief gehen und alles passt perfekt.

Wie dick ist VSG?

In der Regel sind VSG-Scheiben 8,8 mm dick. Die Dicke unserer VSG-Glastüren hängt jedoch vom Format ab. Für größere Formate empfehlen wir eine Dicke von 10,8 mm.

Was kosten VSG-Türen?

VSG-Türen sind teurer als ESG-Türen. Das Herstellungsverfahren ist schließlich viel aufwändiger. Wer genauer auf das Budget achten muss, kann VSG-Türen nur dort einsetzen, wo ein Plus an Sicherheit besonders wichtig ist. Das ist in einigen Räumen der Fall, beispielsweise an Treppenaufgängen mit Stolpergefahr, in engen Fluren, in Badezimmern (wo Böden rutschig werden können), bei Raumübergängen, in denen es zu starker Zugluft kommen kann und generell immer dort, wo sich vor allem schutzbedürftige Personen, wie Kinder oder ältere Menschen aufhalten. In jedem Fall sollten ausschließlich Türen aus Sicherheitsglas verwendet werden – egal, ob ESG oder VSG. Wir bieten viele Motive in beiden Glasarten an.

Mehr Sicherheit erwünscht?

Wer seine Wohnung möglichst barrierearm gestalten möchte, ist mit Glastüren aus Verbundsicherheitsglas ebenfalls gut beraten. Wir empfehlen zudem Türen mit großflächigen Dekoren oder rückseitiger Mattierung, da diese besser sichtbar sind. Die Anschaffung lohnt sich. Es ist immer ein gutes Gefühl, in etwas mehr Sicherheit und Komfort zu investieren.

Wann VSG verwenden?

Welche Glasvariante am besten ist, hängt stark vom Einsatzort ab. In hochfrequentierten Bereichen raten wir zu VSG-Glastüren. Auch wenn es Zuhause eher turbulent zugeht, weil z.B. Kinder toben, macht die Investition in ein hochwertigeres VSG-Glas Sinn.

Einscheibensicherheitsglas oder Verbundsicherheitsglas? Was ist besser?

Beide Gläser sorgen für ein sicheres Wohngefühl. ESG ist sehr robust und unempfindlich gegenüber Stößen auf der Oberfläche. Bei Beschädigung zerbricht es zu kleinen Krümeln. Dadurch kommt es nicht zu tiefen, schwerwiegenden Schnittverletzungen. Bei einer VSG-Glastür bleiben alle Scherben außerdem an der Verbundfolie haften, vergleichbar der Windschutzscheibe eines Autos. Die Scherben splittern nicht in den Raum. Die Tür hängt durch die extrem reißfeste Folie weiter in ihrer Verankerung. Innenfolien für VSG-Glas sind so leistungsfähig, dass sie auch für Einbruchschutz-Gläser Verwendung finden und sogar in schusssicheren Varianten hergestellt werden. VSG-Prime-Türen von Griffwerk vereinen die Sicherheitseigenschaften von ESG und VSG.

Wie reinige ich Glastüren?

Mit warmem Wasser und einem Schwamm oder einem weichen, fusselfreien Tuch. Reinigen Sie großflächig, nicht punktuell.
Rückstände wie etwa Fingerabdrücke können Sie zusätzlich mit handelsüblichem Glasreiniger (Schaumreiniger) entfernen. Bitte verwenden Sie keine scheuernden, ätzenden, säurehaltigen oder alkalischen Reinigungsmittel. Sie greifen die Oberfläche an. Überflüssiges Wasser mit einem Mikrofasertuch trockenwischen. Denn: Wenn Wasser über einen längeren Zeitraum auf die Glastür einwirkt, können sich hartnäckige Kalkrückstände bilden.
Bei VSG Türen den Randverbund nicht mit Wasser in Berührung bringen, sonst dringt Feuchtigkeit samt Reinigungsmittel in den zwischen die verbundenen Glasscheiben ein.

Warum Weißglas?

Weißglas hat eine besondere Lichtwirkung, lässt besonders viel Licht in den Raum und bringt Dekore brillant zur Geltung. Für die Herstellung von Weißglas PURE WHITE by GRIFFWERK wird der Eisenoxidanteil verringert, um den Grünstich zu minimieren.

Warum Glastüren?

Glastüren lassen natürliches Tageslicht in jeden Wohnraum. Räume wirken größer dank transparenter Raumübergänge. Eine Glastüre bietet Sichtschutz durch blickdichte Mattierung, lässt aber trotzdem Licht in den Innenbereich. ESG- und VSG-Gläser bieten zertifizierte Sicherheit. Individuelle Motive auf der Glastüre schaffen eine kreative Raumgestaltung. Glastüren sind langlebig, da sie weniger anfällig für Kratzer und Abnutzung sind. Das Material der Glastür hat keine Ausdunstung und trägt dadurch zur Wohngesundheit bei.

Wie breit sind Schiebetüren?

935mm x 2058mm x 8mm (Breite x Höhe x Tiefe). Das ist das typische Standardmaß für Schiebetüren. Weitere Standardmaße sind 1060x2085x8 mm und 935x2183x8 mm. Glastüren sind auch im Sondermaß erhältlich.

Welche Zarge für Schiebetür?

Für eine Schiebetür werden keine Zargen benötigt. Wenn dennoch Zargen verbaut sind, kann durch ein Distanzprofil der Abstand der Schiebetür zur Wand vergrößert werden, sodass die sie problemlos vor der Zarge entlang verlaufen kann.

Kann man eine Glastür in eine normale Zarge einbauen?

Ja. Bestehende Zargen für Holztüren können auch für Glastüren verwendet werden. Achten Sie beim Einbau einer Glastür darauf, ob 2-teilige Bänder oder 3-teilige Bänder eingesetzt werden sollen. Passend zu den jeweiligen Bändern muss danach nur noch das Zargen-Rahmenteil ausgetauscht, neu justiert und festgeschraubt werden. Dann nur noch einhängen. Fertig.

Welche Zarge für eine Glastür?

Für Glastüren können Sie Ihre bestehende Zarge verwenden.