Antworten auf häufig gestellte Fragen

Türgriffe

Türgriffe: Wie oft reinigen?

Grundsätzlich genügt eine wöchentliche Reinigung. Zuerst mit einem trockenen Tuch Staub oder ähnliche Partikel entfernen, dann mit Reinigungsmittel benetzen und gründlich abwischen. In Pandemie-Zeiten wie zu Covid-19 empfehlen wir, harte Oberflächen, die oft berührt werden, mehrmals täglich zu desinfizieren. Sollte also die Gefahr bestehen, dass Ihre Türgriffe von infizierten oder möglicherweise infizierten Personen berührt werden gilt: den Tuergriff mit Desinfektionsmittel benetzen. Achten Sie dabei besonders auf die Stellen, an denen die Hand aufliegt. Lassen Sie das Desinfektionsmittel einwirken. Dazu beachten Sie bitte die Herstellerangaben. Zuletzt wischen Sie die Oberfläche einmalig mit einem Einwegtuch ab.

Welchen Türgriff?

Für Zimmertüren aus Holz eignen sich Buntbart-Türgriffgarnituren, kurz BB-Garnituren. Türen, die typisch mit einem Türschlosszylinder ausgestattet sein sollen, benötigen einen Türgriff mit Profilzylindereinsatz, kurz PZ. Der gängige Türgriff für den Einsatz an Bädern und WCs ist die WC-Garnitur mit Schließer. Für intelligenteres Schließen und Abschließen gibt es Türgriffe mit der Griffwerk smart2lock-Technik. Die Schließmechanik ist im Griff integriert. Sie brauchen keine Schlüsselrosette mehr. Smart2lock-Griffe überzeugen zusätzlich mit einem modernen und puristischen Design.

Welches Material für Türgriffe?

Passen Sie das Material für Türbeschläge an die Optik der Tür an. Edelstahl und Aluminium passen zu Glastueren - wohingegen Messing-Tuergriffe eher mit dunklem Holz harmonieren und Kunststoffbeschläge eignen sich am ehesten für lackierte oder pulverbeschichtete Türen. Für schwere Türen sind Edelstahlgriffe allen anderen vorzuziehen.

Besonders hochwertig sind Edelstahl-Beschläge aus rostfreiem Edelstahl, wahlweise matt oder poliert. Spannende Akzente bieten GRIFFWERK-Tuergriffe in den soft2touch-Oberflächen. Durch ihre samtweiche Haptik sind sie besonders angenehm anzufassen.

Wo Türgriffe kaufen?

Am besten bei spezialisierten Fachhändlern, wie zum Beispiel Holzfachhändlern oder Glasereien. Empfohlene Händler finden Sie unter www.griffwerk.de/haendlersuche/

Wie Türgriffe desinfizieren?

Für das Desinfizieren einer Türgriff-Garnitur brauchen Sie ein viruzides Desinfektionsmittel für Flächen und Einwegtücher – etwa von einer Küchenrolle.
Im ersten Schritt benetzen Sie die Türklinke vollständig mit Desinfektionsmittel. Wichtig sind dabei vor allem die Stellen, an denen die Handfläche am Türdrücker aufliegt. Bei WC-Garnituren ist das WC-Schloss nicht zu vergessen. 
Danach muss das Desinfektionsmittel nach Herstellerangaben einwirken. Dabei sind jeweilige Produkthinweise zu beachten.
Zuletzt wischen Sie die Oberfläche mit dem Einwegtuch ab. Dabei ist hin und her reiben mit dem Tuch auf schon desinfizierten Flächen, sowie mehrmaliges Verwenden der Tücher zu vermeiden.
Damit die Oberfläche bei häufigem Desinfizieren schön bleibt, kann mit Wasser oder Seifenwasser nachgewischt werden. Dafür sollten ebenfalls Einwegtücher verwendet werden. Das Wasser danach wegschütten.

Schiebetüren

Wie bestimme ich das Aufmaß der Schiebetür?

Ob Zollstock oder Lasermessgerät - das Wichtigste: Messen Sie immer an mehreren Punkten. Gerade bei Altbauten sind Decken, Böden und Wände nicht immer komplett gerade. Für ein genaues Aufmaß messen sie am besten ganz links und ganz rechts von Wand zu Wand an drei Punkten (unten, Mitte, oben) sowie ganz oben und ganz unten an drei Punkten von Decke zum fertigen Fußboden. Bei der Bestellung der Schiebetür richten Sie sich immer nach dem jeweiligen kleinsten Maß. Alle Schiebetüren lassen sich in der Regel nachträglich um ein bis zwei Millimeter in der Höhe nachjustieren.

Was kostet eine Schiebetür?

Der Preis einer Schiebetür hängt davon ab, wie groß sie ist, ob sie ein- oder zweiflügelig ist und davon, welches Glas verwendet wird. Eine einflügelige Tür in der einfachsten Ausführung ist ab etwa 100 Euro Glas + 250 Euro Beschlag zu erhalten, wohingegen eine zweiflügelige Schiebetür mit Digitaldruck-Verzierung auch mal mehr als 1.000 Euro kosten kann.

Wie schwer ist eine Glasschiebetür?

Das Gewicht einer Glasschiebetür als Innentüre hängt von der Flügelstärke des Türblattes und von den Maßen der Türe ab. In der Regel wiegen sie zwischen 30 und 40 Kilogramm.

Welches Glas für Schiebetueren?

Einscheibensicherheitsglas oder Verbundsicherheitsglas. Ersteres ist wärmebehandeltes Glas mit erhöhter Stoß- und Schlagfestigkeit. Im Falle eines Bruchs entstehen kleine, stumpfe Scherben.

Soll die Glas Schiebetür besonders robust sein, empfehlen wir VSG PRIME DOORS. Sie bestehen aus zwei thermisch vorgespannten Sicherheitsgläsern und einer innenliegenden, reißfesten Folie. Im Falle eines Bruchs haften die Scherben an dieser Zwischenschicht. Außerdem weist VSG-Primeglas schalldämmende Eigenschaften auf.

Warum Schiebetueren?

Glas-Schiebetueren lassen Tageslicht in jeden Raum und sparen dabei Platz. Außerdem sind sie wunderbar als Raumteiler geeignet und optimal für barrierefreies Wohnen.

Was ist ein Softeinzug?

Unter einem Softeinzug versteht man einen Einzugsdämpfer für Glasschiebetüren. Er bremst die Geschwindigkeit, der sich schließenden Tür ab, so dass diese nicht anschlägt. Die Tür wird sanft in die Arretier-Position eingezogen und dort gehalten. Softeinzüge sind bei Küchenschubladen nicht mehr wegzudenken und natürlich auch für Schiebetüren erhältlich. Mit Softeinzug genießt man mehr Komfort. Gleichzeitig schont man das Glas und mindert die Geräuschentwicklung beim Schließen. Das Glas klirrt nicht und schlägt nicht an. Die Einzug-Positionen können individuell konfiguriert werden.

Ist eine Schiebetür schalldicht?

Wegen der seitlichen Öffnung zwischen Wand und Türblatt bieten einfache Schiebetüren weniger Schutz vor Schall. Dichtsysteme gleichen diesen Nachteil aus. Viele dieser Systeme sind jedoch sehr aufwändig und stören die Optik. Für PLANEO AIR SILENT wurde ein nahezu unsichtbares Lamellensystem entwickelt, das in den umlaufenden, schmalen Rahmen integriert ist. PLANEO AIR SILENT bietet daher guten Schallschutz und hält sogar Wasserdampf, Zugluft und Gerüche ab.

Wo finde ich die passende Schiebetür?

Ob klares Glas oder Floatglas, ESG oder VSG – bei GRIFFWERK fertigen wir individuelle Schiebetüren für Fachgeschäfte und Privatpersonen. Bestimmt hat auch Ihr Fachhändler Produkte von GRIFFWERK auf Lager. Auf unserer Website können Sie sich zu unserer großen Auswahl an Modellen informieren. Bei individuellen Fragen berät Sie Ihr Fachhändler gern. https://www.griffwerk.de/haendlersuche/

Wie schließe ich Schiebetüren ab?

Mit der im Griff integrierten Verriegelung von PLANEO SMART2LOCK von Griffwerk können Schiebetüren per Knopfdruck verriegelt werden. Die Verriegelungstechnik ist unsichtbar in Griffstange und Schiebesystem integriert. Eine LED an der Griffstange zeigt innen und außen an, ob die Tür verriegelt ist.

Wie schalldicht sind Schiebetüren?

Die neue dicht schließende Schiebetür PLANEO AIR SILENT ist beim Schallschutz vergleichbar mit einer Holztür. Zudem dichtet sie Räume nicht nur gegen Schall, sondern zum Beispiel auch gegen Küchengerüche, Wasserdampf sowie Zugluft ab.

Wie dicht sind Schiebetüren?

Sowohl Schall als auch Küchengerüche, Wasserdampf sowie Zugluft werden durch das dicht schließende Schiebetürsystem PLANEO AIR SILENT von GRIFFWERK abgehalten. Ermöglicht wird die Dichtung durch seitlich angebrachte Gummilippen und eine Bodenbürste. Beide Elemente sind in das umlaufende Aluminiumprofil integriert und fügen sich in das puristische Design ein. Die Türleibung bleibt unverändert. PLANEO AIR SILENT ist beim Schallschutz mit einer Holztür vergleichbar.

Wie werden Schiebetüren montiert?

  1. Material der Wand für Auswahl der passenden Bohrer und Dübel beachten.
  2. Laufschiene an der Wand mit Hilfe von einer Wasserwaage ausrichten. Vorgeborte Befestigungslöcher der Laufschiene an der Wand anzeichnen. Angezeichnete Befestigungspunkte bohren und Schiene montieren.
  3. Bodenführung am Boden entsprechend der Öffnungsrichtung der Schiebetür anzeichnen, vorbohren und montieren. Falls der Boden glatt ist, kann die Bodenführung mit dem beiliegenden Klebestreifen auch am Boden aufgeklebt werden.
  4. Endstopper und Softeinzug in die Schiebetürschiene einschieben. Auf der Griffseite bündig zum Rand der Laufschiene mit dem entsprechenden Drehmoment fixieren. Montageteile auf der anderen Seite noch nicht befestigen.
  5. Glastürblatt, für das Anbringen des Laufwagens, an der oberen Glastürfläche gründlich reinigen. Laufwagen für entsprechende Glasdicke einstellen und Aktivator montieren.
  6. Laufwagen an passender Position auf der Glastüre fixieren. Aushängesicherungsschraube lösen und nach unten schieben.
  7. Glastürblatt einhängen. Über Verstellschrauben passend ausrichten. Glastür in den offenen Zustand schieben und hinteren Stopper sowie Softeinzug in dieser Position feststellen.
  8. Aushängesicherung einstellen. Wenn nötig, Aktivator anpassen. Blende für Schiebetürschiene aufbringen und mit Madenschrauben fixieren. Endkappen aufstecken.
  9. Griffmuschel oder Griffstange mittels SENSA-Klebetechnik auf die Glastür kleben. Falls nötig, Schablone zum Aufbringen benutzen.

Wie breit sind Schiebetüren?

935mm x 2058mm x 8mm (Breite x Höhe x Tiefe). Das ist das typische Standardmaß für Schiebetüren. Weitere Standardmaße sind 1060x2085x8 mm und 935x2183x8 mm. Glastüren sind auch im Sondermaß erhältlich.

Welche Zarge für Schiebetür?

Für eine Schiebetür werden keine Zargen benötigt. Wenn dennoch Zargen verbaut sind, kann durch ein Distanzprofil der Abstand der Schiebetür zur Wand vergrößert werden, sodass die sie problemlos vor der Zarge entlang verlaufen kann.

Glastüren

Wie schalldicht sind Glastueren?

Wer sich Schallschutz wünscht kann auf Glastüren setzen. Grundsätzlich können Ganzglasdrehtüren Schallschutz bis zur Klasse 2 (SK2 nach DIN 4109) leisten – also denselben Schallschutz bieten wie Holztueren. Das liegt hauptsächlich daran, dass Glas den Schall eher in den Raum zurückwirft als ihn durchzulassen. Der Grund ist einfach: Glas hat keine Hohlräume und gerät nicht leicht in Schwingung, was Schall verstärken würde. 
Tipp: Ein Türblatt aus VSG-Glas hat, anders als einfaches Einscheibensicherheitsglas (ESG), schalldämmende Eigenschaften. Die Schallschutzfolie ist weicher und entkoppelt die Scheiben. Dadurch wird der Schall besser gedämmt. 
Eine Besonderheit bei Glastüren: Sie brauchen einen Bodenspalt, damit Schmutzpartikel wie kleine Steinchen nicht das Glas beschädigen. Dieser geringe Nachteil ist leicht auszugleichen: mit schallschluckenden Materialien in den Räumen – etwa hochflorige Teppiche oder Vorhänge.

Welches Glas für Glastueren?

Einscheibensicherheitsglas ist sehr robust und auf der Glasfläche nicht sehr stoßempfindlich. Kommt es doch zum Glasbruch, entstehen kleine Krümel, ohne scharfe Kanten.

Bei einer Verbundsicherheits-Tuer bleiben Scherben an der Verbundfolie haften. Im Griffwerk Sortiment finden Sie ESG und VSG (VSG-Prime-Türen) mit den jeweiligen Sicherheitseigenschaften.

Was ist ein Fugenschalldämmmaß?

Unter einer Fuge versteht man einen feinen Spalt zwischen zwei Bauteilen. Bei Türen entsteht eine Fuge beispielswese zwischen Türblatt und Zarge. Für optimalen Schallschutz müssen Fugen immer abgedichtet werden. Üblicherweise verfügen Zargen, über eine elastische Dichtung. Sie schließt die Fuge und dämpft das Geräusch beim Anschlagen der Tür. Bei der Montage von Glasdrehtüren ist darauf zu achten, dass die geschlossene Tür ringsum dicht auf dem Türfalz aufliegt. Das Fugenschalldämmass wird wie das Schalldämmass auf Grundlage der DIN 4109 berechnet. Es spielt allerdings bei der Auswahl von Zargen für Glastüren eine geringere Rolle.

Wie kann man den Schallschutz einer Glasdrehtür verbessern?

Wählen Sie bereits beim Kauf VSG- statt ESG-Glas. Der Schallschutz einer Ganzglasdrehtür kann außerdem durch spezielle Zargendichtungen verbessert werden. Sie sind in vielen Zargensystemen bereits vorgesehen. Fragen Sie einfach im Türenfachhandel, nach geeigneten Lösungen. Dichtungen in den bestehenden Zargen sollte man regelmäßig kontrollieren und gegebenenfalls austauschen. Die Glastür muss natürlich perfekt in die Zarge passen. Sie darf nicht zu klein sein. Nutzen Sie für die Bestellung unbedingt unsere Aufmaßblätter.

Wie schalldicht ist Glas?

Glas kann Schall generell gut abweisen und damit die Übertragung verhindern. Spezielle Fenstergläser sind sogar für anspruchsvollste Schallschutzaufgaben prädestiniert. Sie werden aus mehreren, unterschiedlich dicken Scheiben (sog. unsymmetrischer Aufbau) gefertigt und über eine elastische Innenfolie verbunden. VSG-Türen bestehen ebenfalls aus mehreren Lagen und einer elastischen Innenfolie. Sie weisen daher gute Schallschutzeigenschaften auf und sind geeigneter als beispielsweise einfache ESG-Türen.

Was ist beim Bodenspalt zu beachten?

Schall kann durch kleinste Öffnungen dringen. Das betrifft auch den Bodenspalt zwischen Türblatt und Fußboden. Wer auf hohen Schallschutz Wert legt sollte den Bodenspalt zusätzlich abdichten. Aber Achtung: Bei der Montage von Glastüren muss grundsätzlich eine bestimmte Spalthöhe erhalten bleiben, da Kieselsteine und Schmutz ansonsten die empfindliche Glaskante und damit die Tür beschädigen könnten. Man verwendet für Glastüren daher Dichtungen aus weichen Bürsten. Sie sind nahezu unsichtbar und blockieren nicht bei kleinen Schmutzpartikeln. So nimmt weder die Glastür Schaden, noch wird der Fußboden zerkratzt.

Welche Türen bieten mehr Schallschutz?

Je mehr Masse eine Tür hat, je schalldämmender das Material ist und je besser die Tür abdichtet desto besser schützt sie gegen Lärm. Holztüren sind zwar dicker aber nicht generell schalldämpfender als Glastüren. Bei Schiebetüren ist auf ein geeignetes Dichtsystem zu achten. Es schließt den offenen Spalt zwischen Türblatt und Wand.

Was beeinflusst den Schalldämmwert einer Glastür?

Der Schalldämmwert einer Glastür wird beeinflusst von der Schwere und Dicke des Glases, der Materialsteifigkeit und dem Scheibenzwischenraum (dem sog. SZR bei mehrlagigem Aufbau). VSG-Glastüren sind grundsätzlich dicker als ESG-Türen und weisen allein deswegen einen höheren Schalldämmwert auf. Durch den zweilagigen Aufbau entsteht ein Zwischenraum, der mit einer elastische Folie gefüllt ist. Diese absorbiert Schall. Die Verbindung ist stabil aber elastisch.

Wo kann man Glastüren kaufen?

Am besten bei spezialisierten Fachhändlern, wie zum Beispiel Glasereien oder Holzfachhändlern. Sowohl in Online Shops als auch im stationären Fachhandel können Sie die Produkte verschiedener Hersteller und Designer ansehen und vergleichen. Empfohlene Händler finden Sie online unter www.griffwerk.de/haendlersuche/

Was sollte man bei Glastüren beachten?

Glastüren können nicht nachträglich in Höhe oder Breite gekürzt werden. Beim Bestellen der Glastüre sollte demnach immer die passende Größe bestellt werden. Auch Sondermaße sind möglich. Für einen kleinen Aufpreis erhält man zudem die meisten Glastüren in der Weißglas-Ausführung. Diese haben eine besondere Lichtwirkung und bringen Dekore brillant zur Geltung.

Wie kann man Glastüren kürzen?

Gar nicht. Eine Glastür aus Sicherheitsglas kann nicht gekürzt oder abgeschnitten werden. Zu den Türen aus Sicherheitsglas gehören ESG- (Einscheibensicherheitsglas) oder VSG- (Verbundsicherheitsglas) Türen. Durch das Herstellungsverfahren einer Glastür aus Sicherheitsglas wird das Glas gehärtet. Wegen den Spannungsverhältnissen des Glases würde die Glastür beim Kürzen zerspringen.

Wie reinigt man VSG-Türen?

Glas ist unempfindlich gegenüber Säuren, Alkalien und Lösungsmitteln aber empfindlich gegenüber Kratzern. Putzutensilien sollten daher sauber und weich sein. Am besten reinigt man Glas mit reichlich sauberem Wasser und einem Mikrofasertuch oder Schwamm. Wenn nötig können handelsübliche Reiniger verwendet werden. Bei Verbundsicherheitsglas muss man darauf achten, dass die Verbundfolie nicht hoher Feuchtigkeit ausgesetzt wird. Es genügt sie einfach abzutrocknen, so dass restliche Nässe entfernt wird.

Wie empfindlich ist VSG?

VSG-Prime-Glastüren halten viel aus. Das liegt schon daran, dass das Türblatt aus zwei ESG-Scheiben hergestellt wird. ESG weist eine deutlich höhere Stabilität als normales Floatglas auf. Beispielsweise ist allein die Biegefestigkeit dreimal so hoch. Auch die Schlag- und Stoßfestigkeit ist deutlich besser. Diese Eigenschaften werden durch eine thermische Vorbehandlung der fertig zugeschnittenen ESG-Scheibe erreicht. Das Glas wird dabei erhitzt und dann relativ schnell abgekühlt. Es entstehen zwei unterschiedliche Spannungen im Glas. Im Inneren herrscht Druck- und auf der Oberfläche Zugspannung. Leider haben diese Spannungsverhältnisse auch Nachteile, denn ESG wird dadurch an den Kanten sehr empfindlich. Die Kanten sind tatsächlich die größte Schwachstelle einer Scheibe. Dies gilt auch für VSG-Glastüren.

Was versteht man unter Resttragfähigkeit?

Im Falle eines Glasbruchs haften die Bruchstücke einer VSG-Glastür nicht nur an der innenliegenden Folie. Die gesamte Glastüre bleibt durch die hohe Reißfestigkeit der Folie in der Verankerung hängen. Sie fällt somit nicht zu Boden und splittert nicht in den Raum. VSG ist deswegen insbesondere für Überkopfbedachungen unverzichtbar. Durch die Resttragfähigkeit erhöht sich selbstverständlich auch die Sicherheit bei Glasbruch im Wohnbereich.

Warum Weißglas für VSG-Türen verwenden?

Durch den zweilagigen Aufbau einer VSG-Glastür würde sich auch der im regulären Floatglas vorhandene Grünstich verdoppeln. Wir empfehlen daher farbneutrales Weißglas PURE WHITE BY GRIFFWERK für Glastüren aus Verbundsicherheitsglas – insbesondere, wenn diese großflächig mattiert sein sollen, denn die Mattierung betont nochmals die Eigenfarbe des Materials.

Gibt es VSG-Glas auch getönt?

Ja. Selbstverständlich lassen sich getönte Gläser zu VSG-Türen verarbeiten. In der Regel werden aber spezielle Funktionsfolien verwendet. Die in einer VSG-Glastür verarbeitete Innenfolie kann matt, blickdicht oder farbig sein und sogar mit Motiven bedruckt werden. Besonders edel sind beidseitig mattierte Glastüren. Auch das ist mit VSG-Glas möglich.

Welches Glas für raumhohe Türen?

Wir empfehlen für größere Formate eine Dicke von 10,8 mm. Grundsätzlich können auch ESG- oder VSG-Türen in 8,8 mm Dicke verbaut werden. Wegen der Höhe und der größeren Glasmenge würden wir jedoch zu einer VSG-Tür in der Dicke von 10,8 mm raten. Raumhohe Türen wirken bemerkenswert großzügig und sorgen für ein offenes Wohngefühl. In VSG sind sie besonders hochwertig.

Kann man VSG lasern?

Ja. Griffwerk veredelt auch VSG-Glastüren mit Laserdekoren. Die filigrane Oberflächengravur per Laser wirkt auf diesem Premiummaterial eindrucksvoll edel. Zahlreiche Motive stehen zur Wahl. Lassen sie sich inspirieren und genießen sie das Plus an Ästhetik und Sicherheit.

Kann man VSG schneiden?

Nein. Da unsere VSG-Glastüren aus ESG-Scheiben gefertigt werden, sind sie NICHT schneidbar. Durch die Spannungsverhältnisse im Einscheibensicherheitsglas (ESG) können übliche Schneidrädchen NICHT verwendet werden. Das Glas würde zerspringen. Späteres Anpassen Ihrer Tür ist auch gar nicht notwendig. Griffwerk bietet alle gängigen Formate im Sortiment. Sondermaße können bestellt werden. Am besten Sie nutzen unsere praktischen Aufmaßblätter für die Bestellung der neuen Glastür. So kann nichts schief gehen und alles passt perfekt.

Wie dick ist VSG?

In der Regel sind VSG-Scheiben 8,8 mm dick. Die Dicke unserer VSG-Glastüren hängt jedoch vom Format ab. Für größere Formate empfehlen wir eine Dicke von 10,8 mm.

Was kosten VSG-Türen?

VSG-Türen sind teurer als ESG-Türen. Das Herstellungsverfahren ist schließlich viel aufwändiger. Wer genauer auf das Budget achten muss, kann VSG-Türen nur dort einsetzen, wo ein Plus an Sicherheit besonders wichtig ist. Das ist in einigen Räumen der Fall, beispielsweise an Treppenaufgängen mit Stolpergefahr, in engen Fluren, in Badezimmern (wo Böden rutschig werden können), bei Raumübergängen, in denen es zu starker Zugluft kommen kann und generell immer dort, wo sich vor allem schutzbedürftige Personen, wie Kinder oder ältere Menschen aufhalten. In jedem Fall sollten ausschließlich Türen aus Sicherheitsglas verwendet werden – egal, ob ESG oder VSG. Wir bieten viele Motive in beiden Glasarten an.

Mehr Sicherheit erwünscht?

Wer seine Wohnung möglichst barrierearm gestalten möchte, ist mit Glastüren aus Verbundsicherheitsglas ebenfalls gut beraten. Wir empfehlen zudem Türen mit großflächigen Dekoren oder rückseitiger Mattierung, da diese besser sichtbar sind. Die Anschaffung lohnt sich. Es ist immer ein gutes Gefühl, in etwas mehr Sicherheit und Komfort zu investieren.

Wann VSG verwenden?

Welche Glasvariante am besten ist, hängt stark vom Einsatzort ab. In hochfrequentierten Bereichen raten wir zu VSG-Glastüren. Auch wenn es Zuhause eher turbulent zugeht, weil z.B. Kinder toben, macht die Investition in ein hochwertigeres VSG-Glas Sinn.

Einscheibensicherheitsglas oder Verbundsicherheitsglas? Was ist besser?

Beide Gläser sorgen für ein sicheres Wohngefühl. ESG ist sehr robust und unempfindlich gegenüber Stößen auf der Oberfläche. Bei Beschädigung zerbricht es zu kleinen Krümeln. Dadurch kommt es nicht zu tiefen, schwerwiegenden Schnittverletzungen. Bei einer VSG-Glastür bleiben alle Scherben außerdem an der Verbundfolie haften, vergleichbar der Windschutzscheibe eines Autos. Die Scherben splittern nicht in den Raum. Die Tür hängt durch die extrem reißfeste Folie weiter in ihrer Verankerung. Innenfolien für VSG-Glas sind so leistungsfähig, dass sie auch für Einbruchschutz-Gläser Verwendung finden und sogar in schusssicheren Varianten hergestellt werden. VSG-Prime-Türen von Griffwerk vereinen die Sicherheitseigenschaften von ESG und VSG.

Wie reinige ich Glastüren?

Mit warmem Wasser und einem Schwamm oder einem weichen, fusselfreien Tuch. Reinigen Sie großflächig, nicht punktuell.
Rückstände wie etwa Fingerabdrücke können Sie zusätzlich mit handelsüblichem Glasreiniger (Schaumreiniger) entfernen. Bitte verwenden Sie keine scheuernden, ätzenden, säurehaltigen oder alkalischen Reinigungsmittel. Sie greifen die Oberfläche an. Überflüssiges Wasser mit einem Mikrofasertuch trockenwischen. Denn: Wenn Wasser über einen längeren Zeitraum auf die Glastür einwirkt, können sich hartnäckige Kalkrückstände bilden.
Bei VSG Türen den Randverbund nicht mit Wasser in Berührung bringen, sonst dringt Feuchtigkeit samt Reinigungsmittel in den zwischen die verbundenen Glasscheiben ein.

Warum Weißglas?

Weißglas hat eine besondere Lichtwirkung, lässt besonders viel Licht in den Raum und bringt Dekore brillant zur Geltung. Für die Herstellung von Weißglas PURE WHITE by GRIFFWERK wird der Eisenoxidanteil verringert, um den Grünstich zu minimieren.

Warum Glastüren?

Glastüren lassen natürliches Tageslicht in jeden Wohnraum. Räume wirken größer dank transparenter Raumübergänge. Eine Glastüre bietet Sichtschutz durch blickdichte Mattierung, lässt aber trotzdem Licht in den Innenbereich. ESG- und VSG-Gläser bieten zertifizierte Sicherheit. Individuelle Motive auf der Glastüre schaffen eine kreative Raumgestaltung. Glastüren sind langlebig, da sie weniger anfällig für Kratzer und Abnutzung sind. Das Material der Glastür hat keine Ausdunstung und trägt dadurch zur Wohngesundheit bei.

Kann man eine Glastür in eine normale Zarge einbauen?

Ja. Bestehende Zargen für Holztüren können auch für Glastüren verwendet werden. Achten Sie beim Einbau einer Glastür darauf, ob 2-teilige Bänder oder 3-teilige Bänder eingesetzt werden sollen. Passend zu den jeweiligen Bändern muss danach nur noch das Zargen-Rahmenteil ausgetauscht, neu justiert und festgeschraubt werden. Dann nur noch einhängen. Fertig.

Welche Zarge für eine Glastür?

Für Glastüren können Sie Ihre bestehende Zarge verwenden.

Glasbeschläge

Was ist eine Flüsterfalle?

Als Flüsterfalle bezeichnet man eine Türfalle, die partiell mit Kunststoff beschichtet wurde. Der Kunststoff dämpft den Anschlag der Metallfalle im Schloss. Türen lassen sich so „flüsterleise“ Schließen. Flüsterfallen gibt es sowohl für Türgriffe für Holztüren als auch für Glasschlosskästen an Ganzglastüren.

Was ist bei Beschlägen mit Klemmmontage zu beachten?

VSG-Türen können für Glastür-Systeme mit Klemmmontage SENSA by GRIFFWERK verwendet werden. Die Innenfolie ist nur geringfügig elastisch. Wir empfehlen dennoch, die Schrauben der Befestigung nach einiger Zeit und später bei Bedarf nachzujustieren. Glastüren können sich, wie Holztüren auch, an verändernde Raumverhältnisse anpassen und dadurch verändern. Bitte entnehmen sie detaillierte Hinweise dazu den jeweiligen Produktdatenblättern.

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Ist Lärm gesundheitsschädlich?

Lärm führt zu Anspannung und Stress sowie zu Schlaf- und Konzentrationsstörungen. Dabei ist zu beachten, dass Lärm durchaus unterschiedlich empfunden wird. Ob Geräusche als störend eingestuft werden ist von Mensch zu Mensch verschieden. Vorerfahrungen und Präferenzen beeinflussen die subjektive Empfindung. Je höher der Lärmpegel jedoch ist, desto wahrscheinlicher ist die unangenehme Auswirkung. Auch Häufigkeit und Dauer, sind von Bedeutung. Während des Schlafens oder bei konzentrierter Arbeit (Lernen) werden Geräusche als besonders störend empfunden. Ist die Wahrnehmung erst einmal sensibilisiert nimmt der Stressfaktor zu. Es entsteht ein Teufelskreis, denn durch Stress wird man wiederum empfindlicher gegenüber Lärm.

Was versteht man unter Lärm?

Der Begriff ist mit dem Wort „Alarm“ verwandt und entstammt dem italienischen „all’arme“ (zu den Waffen). Unter Lärm versteht man umgangssprachlich laute, unangenehme Geräusche, die als störend wahrgenommen werden. Helle Töne werden meistens als störender empfunden als tiefe Töne. Außerdem werden rhythmisch wiederkehrende Geräusche (Hämmern) besonders negativ bewertet. Lärmbelastung kann durch Verkehrsmittel (Autos, Züge …), Industrie (Gewerbegebiet), Baustellen aber auch durch benachbarte Schulen oder Freizeitanlagen entstehen. Nicht zuletzt sorgen unterschiedliche Auffassungen unter Nachbarn für Ärgernisse. Auch innerhalb der eigenen vier Wände führt Lärm zu Beeinträchtigung der Lebensqualität. Was rechtlich als Lärm oder unzulässige Lärmemission gilt muss sehr differenziert bewertet werden.

Was ist der Unterscheid zwischen Dezibel (dB) und Hertz (Hz)?

Während in Dezibel der Lärmpegel angeben wird so steht die Einheit Hertz für die Frequenz, also die Anzahl der regelmäßig vorkommenden Vorgänge pro Sekunde. Benannt wurde die Einheit nach dem deutschen Physiker Heinrich Hertz. Brummende, tiefe Geräusche, wie sie beispielsweise ein Automotor erzeugt, haben Frequenzen unter 1000 Hz. Das menschliche Ohr kann einen Umfang von 10-10000 Hertz wahrnehmen. Je höher die Frequenz, desto höher der Ton. Bei bis zu 18 000 Hertz spricht man Hochfrequenztönen. Ultraschall liegt darüber und wird nur noch von manchen Tieren wie Hunden oder Fledermäusen gehört. Dunkle Töne entsprechen langsamen und helle Töne sehr schnellen Wellen.

Wieviel Dezibel in einem Raum sind normal?

Bel ist eine nach Alexander Graham Bell benannte Hilfsmaßeinheit. Üblich ist es, Werte in Dezibel (dB) angegeben. Ein Dezibel entspricht zehn Bel. Mit Dezibel wird die Höhe des Geräuschpegels gemessen. Je höher der Wert, desto höher der Pegel und desto lauter die Geräusche. Bereits ein ruhiger Garten weist einen Geräuschpegel von etwa 25 dB auf. Eine Fernsehübertragung liegt bereits bei 35 dB und eine normale Unterhaltung bei 45 dB. Ein Flugzeug, aus der Nähe gemessen, kommt auf 114 dB. Auch interessant: Eine Differenz von 10 DB steht für eine Verdoppelung oder Halbierung des Pegels. Der Unterschied zwischen 110 dB und 120 dB ist also immens. Eine Schalldämmung von 10 dB halbiert aber andererseits die Lärmbelastung schon um ca. 50%. Eine Tür mit einem Schalldämmwert von 30 dB (der Schallschutzklasse 1) minimiert eine Unterhaltung von 45 DB daher bereits auf das Niveau von raschelndem Papier oder dem Ticken einer Uhr. Null Dezibel entspräche absoluter Stille. Diese kommt praktisch nicht vor. Geräusche werden vom Menschen erst ab ca. 2 DB wahrgenommen.

Die ideale Raumakustik?

Eine ausgewogene Raumakustik kann zu einem außergewöhnlichen Klangerlebnis führen. Musiker wissen das. Dabei ist es wichtig, dass alle Frequenzen möglichst harmonisch reflektiert werden. Besonders negativ wäre es, wenn Störgeräusche betont und feine Nuancen geschluckt würden. Lange Nachhallzeiten sind in der Regel unangenehm. Sie verwischen die Klänge ineinander. Es wird anstrengend jemandem zuzuhören. Die Sprachverständlichkeit leidet. Man fühlt sich gestresst.

Wie breitet sich Schall von Raum zu Raum aus?

Geräusche können nicht nur durch Türen, sondern auch durch Wände, Decken und Böden in Nebenräume gelangen. Je mehr ein Material schwingt, desto mehr überträgt es Schall. Bei Türen ist darauf zu achten, dass sie gut abdichten.

Wie kann man die Raumakustik in Wohnungen nachträglich verbessern?

Wählen Sie für die Einrichtung grundsätzlich Mobiliar aus Materialien mit guten Absorptionseigenschaften. Hochflorige Teppiche, Gardinen oder ein großes Sofa schlucken viel Schall während glatte, harte Flächen für einen vermehrten Halleffekt sorgen. Es gilt eine gute Balance aus Freiflächen und schallweichen Einrichtungsgegenständen zu schaffen.

Mehr Schallbelastung in offenen Grundrissen?

In offenen Grundrissen gibt es weniger Schallbarrieren, so dass sich Lärm ungehindert ausbreiten kann. Großzügige Bodenflächen, Decken und Fensterfronten können Geräusche gut reflektieren. Es entsteht zusätzlich sogenannter diffuser Schall, der in Form von unangenehmen Hallgeräuschen die Sprachverständlichkeit reduziert. Außerdem gilt: Je mehr Bewohner zusammenleben, desto höher ist der potentielle Geräuschpegel und desto mehr muss auf eine gute Bau- und Raumakustik geachtet werden.

Wie breitet sich Schall in Räumen aus?

Schall lässt sich gut mit Wasserwellen vergleichen. Ähnlich wie diese breitet er sich grundsätzlich, von der Quelle ausgehend, in alle Richtungen aus. Manche Schallquellen, wie beispielsweise ein Lautsprecher, erzeugen jedoch ein gerichtetes Schallfeld. Schall wird von Fläche auf die er trifft absorbiert oder umgelenkt. Er kann also die Richtung ändern. Auch für Schall gilt übrigens, dass der Einfalls- dem Ausfallswinkel entspricht. Trifft Schall also senkrecht auf eine reflektierende Fläche, so wird er auch direkt zurückgeworfen. Trifft er dagegen im flachen oder spitzen Winkel auf, so wird er entsprechend des Einfallswinkels umgelenkt.

Welche Baumaterialien wirken schalldämpfend?

Je weicher, poröser und elastischer ein Material ist, desto besser absorbiert es Schallwellen. Raue Oberflächen sorgen dafür, dass auftreffender Schall gestreut wird. Gestreute Schallwellen sind kleiner und verlieren daher schnell an Kraft. Zu den schallharten Materialien gehören Stein, Estrich, Beton, Stahl, Aluminium und einfaches Glas. Materialien, die nicht selbst in starke Schwingung geraten (wie Glas) verhindern die Weiterleitung des Schalls von Raum zu Raum. Eine pauschale Aussage für ein Baumaterial kann jedoch nicht getroffen werden. Viele Hersteller bieten Produkte mit verbesserten Schallschutzeigenschaften an. Wer auf eine gute Raumakustik Wert legt, sollte sich schon in der Bauphase beraten lassen.

Wo entsteht besonders viel Schall in Häusern?

Ein bekanntes Beispiel sind Holzböden. Bringt man einen Holzboden durch Auftreten in Schwingung so erzeugt man mechanische Wellen und damit Schall. Wäre darunter noch ein Hohlraum so hätte man einen Art Resonanzkörper wie bei einer Violine. Der entstandene Schall würde noch verstärkt. Eine freistehende Metall- oder Holztreppe ist ebenfalls sehr laut, denn sie kann gut schwingen. Die Decke wird in punkto Raumakustik oft vergessen. Sie ist jedoch ein sehr starker und großflächiger Schallreflektor.

Welche Materialien leiten Schall besonders gut?

Man unterscheidet Luftschall und Körperschall. Schall kann sich also nicht nur in der Luft sondern auch in Körpern bzw. Materialien ausbreiten. Nur im luftleeren Raum gäbe es keine Schallwellen. Feste Stoffe und Flüssigkeiten leiten Schall sogar besser als Luft. Die Geschwindigkeit beträgt in der Luft etwa 333 Meter in der Sekunde, in Kautschuk nur 40 m, in Wasser 1480 Meter, in Holz bis zu 5500 Meter und in Stahl sogar 6.000 Meter (das entspricht über 21.000 km/h !). Beton und Stein können ähnlich hohe Werte aufweisen. Zusammengefasst lässt sich sagen: Je weniger ein Baumaterial in Schwingung gebracht werden kann, desto weniger leitet es Schall weiter.

Was versteht man unter der Nachhallzeit in einem Raum?

Hall entsteht durch die Reflexion einer Schallwelle. Der Schall trifft auf eine Fläche und wird von dieser reflektiert. Grundsätzlich hallen alle Geräusche in einem Raum so lange wieder, bis sie ihre Schwingungsenergie verloren haben. Die Nachhallzeit beschreibt also die Zeit von der Entstehung des Schalls bis zu dessen Abklingen. Dabei spielt der Schallpegel eine Rolle. Je lauter das Geräusch ist, desto länger hallt es nach.

Wie kann man die Raumakustik prüfen?

Am einfachsten lässt sie sich die Raumakustik beurteilen, indem man in die Hände klatscht. Je nach Raum hallt das Geräusch deutlich wieder, wirkt lauter oder nur gedämpft. In leeren Räumen ist die Geräuschentwicklung selbstverständlich immer stärker als im eingerichteten Zustand. Das liegt an den größeren, freien Reflexionsflächen, die den Schall zurückwerfen. Die so beliebten großzügigen Fensterfronten, kahlen Wände und womöglich blanken Betonböden moderner Architektur lassen Räume leider besonders hallend wirken und das mindert die Wohnqualität. Im Gegenzug sollte bei der Einrichtung auf schallweiche Materialien geachtet werden. Wer eine genaue Analyse benötigt wendet sich an einen Fachmann.

Welche Vorschriften gibt es für Wohnungstüren?

Nach der Mindestanforderung der DIN 4109-1 (Schallschutz im Hochbau v. Januar 2028) gilt für Wohnungseingangstüren die Schallschutzklasse 1. Die Anforderungen sind für Räume zu erfüllen, die dem dauernden Aufenthalt dienen, wie es bei Wohnungen der Fall ist. Innerhalb des eigenen Wohnbereichs sind keine zwingenden Vorschriften einzuhalten.

Welche Schallschutzklassen gibt es für Türen?

Türen werden in fünf Schallschutzklassen unterteilt:

  • Schallschutzklasse 0: Prüfmaß (Rw,P) mind. 27 dB entspricht Anforderungsmaß (Rw,R) mind. 22 dB
  • Schallschutzklasse 1: Prüfmaß (Rw,P) mind. 32 dB entspricht Anforderungsmaß (Rw,R) mind. 27 dB (für Hausflure, Arbeitsräume, Treppenhäuser etc.)
  • Schallschutzklasse 2: Prüfmaß (Rw,P) mind. 37 dB entspricht Anforderungsmaß (Rw,R) mind. 32 dB (für Unterrichtsräume, Hotels etc.)
  • Schallschutzklasse 3: Prüfmaß (Rw,P) mind. 42 dB entspricht Anforderungsmaß (Rw,R) mind. 37 dB (für Behandlungsräume in Praxen etc.)
  • Schallschutzklasse 4: Prüfmaß (Rw,P) mind. 47 dB entspricht Anforderungsmaß (Rw,R) mind. 42 dB (Sonderfälle)

Wie wird der Schallschutz bei Türen definiert?

Das Schalldämmmaß einer Türen wird in Rw,P gemessen und in einem Labor auf einem Prüfstand ermittelt. Im eingebauten Zustand können die Werte umgebungs- und montagebedingt abweichen, man geht diesbezüglich von ca 5 dB aus und spricht von einem sogenannten Vorbehaltsmaß. Das bedeutet, dass das tatsächliche Prüfmaß einer Tür (Rw,P) um mindestens 5 dB höher sein muss als es für den jeweiligen Verwendungszweck vorgeschrieben ist. Die Anforderung wird in Rw,R gemessen. Die Formel lautet also: Rw,R = Rw,P – 5 dB. Detaillierte Informationen sind in der DIN 4109 bzw. der VDI 4100 festgehalten.

Wie wirken Fenster und Türen auf die Raumakustik?

Fenster und Türen beeinflussen, wieviel Schall in einen Raum gelangt. Außerdem zählen Fenster und Türen, zu den schallharten Flächen. Sie verändern daher auch die Raumakustik in einem Zimmer. Im normalen Wohnumfeld spielt die Schallreflektion durch Türen jedoch kaum eine Rolle, zumal große Wandflächen, und vor allem Decken, deutlich mehr Einfluss auf die Raumakustik ausüben. Wer es jedoch sehr genau nimmt, sollte Schallquellen nicht unbedingt in der Nähe von Fenstern und Türen positionieren und diese nicht direkt beschallen. Generell sollten sich gegenüber von Lautsprechern keine großen, schallharten Flächen befinden, die viel Hall zurückwerfen.

Was versteht man unter Raumakustik?

Die Raumakustik beschäftigt sich im engeren Sinne mit den Akustik innerhalb eines Raumes. Schallquelle und Empfänger befinden sich dabei im gleichen Raum. Man unterscheidet zwischen Raumakustik und Bauakustik. Letztere befasst sich mit der Schallübertragung von Raum zu Raum. Für die Wohnraumplanung spielen beide Phänomene eine Rolle, denn je weniger Geräusche in einem Raum entstehen oder bereits in der Nähe der Schallquelle abgedämpft werden, desto weniger können sie in andere Räume dringen.

Was versteht man unter Schallschutz?

Zum Schallschutz zählen alle Maßnahmen, die unerwünschten Schall in Räumen vermindern. Die Maßnahmen beeinflussen zum einen das Eindringen, die Entstehung, aber auch die Ausbreitung von Schall in schutzbedürftigen Räumen. Schallbelastung kann bauseitig minimiert werden, lässt sich aber auch durch die Raumausstattung verbessern.

Was ist Schall?

Schall entsteht durch eine Schallquelle, die mechanische Schwingungen erzeugt. Diese breiten sich in Materie (Gas, Flüssigkeiten und Festkörpern) aus. Von einem Ton spricht man, wenn die Wellen gleichförmig (sinusförmig) verlaufen, bei einem Geräusch sind sie unregelmäßig.

Welche Normen gelten für einbruchsichere Wohnungstüren?

Die Europäische Norm DIN EN 1627 definiert die Widerstandsfähigkeit von einbruchsicheren Bauelementen wie Türen. Sie gilt seit September 2011 und ersetzt die bisherige Vornorm DIN V ENV 1627. Damit Einbruchschutz effektiv ist, sollten alle Komponenten aufeinander abgestimmt werden. Anbei eine Tabelle zur Korrelation der DIN EN 1627 und der DIN 18257.

Welchen Einbruchschutz braucht man im Altbau?

Alte Fenster und Türen sind eine Einladung für jeden Einbrecher. Veraltete Türen müssen entweder als ganze Baugruppe, also inklusive der Zargen getauscht oder bestmöglich nachgerüstet werden. Am einfachsten ist es, zumindest den Haustürbeschlag zu wechseln. Türen können dann zwar immer noch gewaltsam geöffnet werden, beispielsweise durch massives Eintreten, das verursacht aber Lärm und die zerstörte Tür ist deutlich sichtbar. Diebe bevorzugen unauffälligere Methoden. Was für Türen gilt, ist auch für Fenster zu beachten. Wenn der Fenstertausch nicht möglich ist, sollten zumindest einbruchhemmende Beschläge gewählt werden. Auch Fenstergitter leisten gute Dienste. Sie müssen fachgerecht eingebaut werden und sind besonders für schwer einsehbare Kellerfenster immer anzuraten. Wer Rollläden schließt, ist ebenfalls besser geschützt. Außerdem kann man Eingänge beleuchten oder mit elektronischen Sicherungsmaßnahmen ausstatten, zum Beispiel mit Kameras, Bewegungsmeldern oder Alarmanlagen.

Welche Schutzklasse wird für private Wohnungen empfohlen?

Ein Schutzklasse bezieht sich immer auf die Widerstandsdauer des Materials gegen einen Einbruchversuch. Für private Wohnungen bei normalem bis erhöhtem Risiko wird der Schutz durch Türen und Fenster der Klassen RC 1 - 3 für ausreichend gehalten. RC 3 entspricht im Wesentlichen der WK 3. Ab den höheren Klassen können auch erfahrene Täter abgewehrt werden, die mit schweren Werkzeugen wie einer Schlagaxt oder einer Bohrmaschine den Fenstern oder Türen zu Leibe rücken. Gelegenheitstäter nutzen jedoch eher einfache Werkzeuge, die sich unauffällig verstecken lassen wie Schraubendreher, Zangen oder Keile.

Wann wird am häufigsten eingebrochen?

Man würde vermuten, dass Einbrecher nachts und in den Ferien am aktivsten sind. Das trifft jedoch nur für 15 % der Einbrüche zu. Laut Studien ist zum Jahresende zwischen Oktober bis Dezember Hochsaison für Einbrecher. Falls nachts eingebrochen wird, dann am wahrscheinlichsten in den Morgenstunden zwischen 2 und 4 Uhr. Zu dieser Zeit wird angenommen, dass Bewohner und Nachbarn tief schlafen. Viel wahrscheinlicher aber ist ein Einbruch am helllichten Tag zwischen 10 und 18 Uhr. Das trifft laut Studien sogar für mehr als die Hälfte aller Einbrüche  zu. Keinesfalls werden nur Einfamilienhäuser heimgesucht: Am Vormittag zwischen 10 und 13 Uhr stehen Wohnungen im Mehrfamilienhaus im Fokus der Kriminellen. Ebenfalls erschreckend: Bei rund 13 % der Einbrüche einer Studie befanden sich die Bewohner im Haus. An Sonntagen ist ein Einbruch statistisch betrachtet am unwahrscheinlichsten, an Donnerstagen und Freitagen wahrscheinlicher.

Was wird am häufigsten aus Wohnungen gestohlen?

Bargeld wird natürlich immer gesucht und entwendet. Schmuck und Uhren sind jedoch die Nummer 1 in der Hitliste des beliebtesten Diebesgutes. Daneben werden elektronische Kleingeräte mitgenommen wie Handys, Tablets oder auch Fotoapparate. Ein Breitbild-Fernseher ist zwar verlockend, aber schwerer zu transportieren; er wird daher schon mal verschont.

Wie sieht ein typischer Einbrecher aus?

Statistisch sind Einbrecher eher jung, also zwischen 20 und 30 Jahre alt, und männlich. Auch zur Nationalität gibt es etwas zu sagen: Nach dem Report des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft von 2016 sind über die Hälfte der Tatverdächtigen deutscher Herkunft, typische Klischees werden also nicht erfüllt. Wer eine filmreife, schwarze Bekleidung erwartet, liegt ebenfalls falsch. Kriminelle versuchen, möglichst unauffällig auszusehen. Helle, bunte Kleidung mit auffälligen Merkmalen wird zwar vermieden und dunkle Kleidung verleiht in der Nacht mehr Tarnung, aber eine typische Bekleidung lässt sich per se nicht beschreiben. Je normaler der Kriminelle wirkt, desto erfolgreicher kann er sein Vorhaben umsetzen. Große Taschen sind ebenfalls kein Indiz: Ein Schraubenzieher ist einfach versteckt, Schmuck, Kreditkarten und Geld passen in eine Jackentasche. Aussagekräftiger ist das Verhalten und inwieweit die Anwesenheit einer Person vom Üblichen abweicht und nicht erklärbar ist. Auch interessant: Nach obigem Report stammen erstaunlicherweise mehr als 40 % der Einbrecher aus dem direkten Umfeld der Opfer.

Wie kann man sich in der Nachbarschaft vor Einbrüchen schützen?

Eine gute und aufmerksame Nachbarschaft ist viel wert. Sprechen Sie sich also mit Nachbarn ab, falls sie planen, für längere Zeit abwesend zu sein. Achten Sie auf seltsamen Besucher im Wohngebiet. Wenige Tage vor einem geplanten Einbruch durchstreift zumeist ein Spähtrupp die Gegend. Die Komplizen suchen nach geeigneten Objekten und versuchen möglichst viel in Erfahrung zu bringen, beispielsweise wann ein Bewohner zu Hause ist, ob ein Hund im Haus lebt, wie viele Menschen dort wohnen und wie die Eingänge gesichert sind. Bisweilen werden Häuser sogar mit sogenannten Gaunerzinken in Form von Kreidemarkierungen gekennzeichnet. Um herauszufinden, ob ein Haus aktuell bewohnt ist, werden Tesa-Streifen unauffällig an der Eingangs- oder Gartentür angebracht. So lässt sich erkennen, ob diese geöffnet wurde. Manchmal wird auch eine Paketnotiz zurückgelassen oder eine Kleinigkeit verändert, wie beispielsweise die Fußmatte verschoben. Achten Sie auf solche Anzeichen und informieren Sie in diesem Fall die Polizei.

Worauf muss im Außenbereich geachtet werden?

Selbstverständlich spielt die Lage der Wohnung und auch das Umfeld um Fenster und Türen eine Rolle. Alle Bereiche rund ums Haus, die Deckung bieten, sind besonders heikel. Dazu zählen Gartenrückseiten, Kellerabgänge (!), Nebentüren an Garagen oder Eingänge mit angrenzendem dichtem Bewuchs, der Dieben schnellen Rückzug ermöglicht. Je mehr Deckung es gibt, desto ungestörte können Täter vorgehen. Es gilt also die Regel: Je gefährdeter die Lage, desto mehr sollte gesichert werden. Darüber hinaus wünschen sich Einbrecher einen ungestörten Fluchtweg. Wenig genutzte Wege entlang der Gartenrückseiten sind aus Sicht von Kriminellen optimal. Sie können bereits für das Ausspionieren geeigneter Objekte genutzt werden. Vermeiden Sie also dichte Böschung, sorgen Sie für gute Beleuchtung und installieren Sie gegebenenfalls Bewegungsmelder. Noch ein Tipp: Tatsächlich hat eine Studie gezeigt, dass Hundewarnschilder Diebe abschrecken. Dabei geht es weniger um die Angst vor dem Biss als um den Lärm, den der Vierbeiner verursachen könnte.

Was kann man tun, um einen Einbruch zu vermeiden?

Fenster und Türen einbruchhemmend mit Schutzbeschlaegen auszustatten, ist ratsam, aber auch das Überdenken der täglichen Gewohnheiten dient der Prävention: Lassen Sie auch in heißen Sommernächten Fenster und Terrassentüren nicht offen stehen und schließen Sie nachts grundsätzlich alle Rollläden. Fenster sollten sich nicht unbeaufsichtigt in Kippstellung befinden und Türen beim Verlassen der Wohnung nicht nur zugezogen, sondern auch abgeschlossen werden. Das ist schon aus Versicherungsgründen ratsam, denn ein Einbruch gilt erst dann als nachgewiesen, wenn Spuren gewaltsamen Eindringens sichtbar sind. Ist dies nicht der Fall, kann vermutet werden, dass sich die Bewohner fahrlässig verhalten haben. Die Versicherung muss dann nicht für die Schäden aufkommen. Ebenerdige Terrassen- und Balkontüren bilden eine große Schwachstelle. Aber auch Balkone, die beispielsweise über ein angrenzendes Garagendach erreichbar sind, werden von Dieben gern genutzt.

In welche Häuser und Wohnungen wird am meisten eingebrochen?

Alleinstehende Einfamilienhäuser machen mit knapp 30 Prozent einen kleineren Anteil aus. Besonders gefährdet sind dagegen Wohnungen in Mehrfamilienhäusern (67 Prozent , vor allem die im Erdgeschoss. Hier ist es besonders wichtig, Fenster und Türen einbruchhemmend auszustatten. Warum Mehrfamilienhäuser bevorzugt werden kann nur vermutet werden: Je mehr Wohnungen, desto anonymer ist das Verhältnis der Mieter zueinander und so lässt es sich als Dieb leichter vorgehen. Daher bilden kommunikationsintensive Zweifamilienhäuser mit 5,8 Prozent das Schlusslicht in dieser Statistik. Langfinger würden hier schnell auffallen. Übrigens sind statistisch betrachtet die oberen Geschosse in Mehrfamilienhäusern besonders beliebte Einbruchziele. Kriminelle können sich als Vertreter oder Service-Leister tarnen und so Zugang zum Treppenhaus verschaffen. In den oberen Stockwerken kommen kaum noch Nachbarn vorbei. Es lässt sich ungestört zu Werke gehen.

Was ist der beste Einbruchschutz?

Wer sich und sein Hab und Gut vor Einbrechern schützen möchte, steht vor einer schwierigen Wahl: Welche Maßnahmen sind sinnvoll und wie viel Sicherheitsvorkehrungen müssen getroffen werden? Eines vorweg: Grundsätzlich geht es in punkto Einbruchschutz immer um sogenannte einbruchhemmende Maßnahmen. Sie dienen dazu, die Widerstandszeit zu verlängern, also die Zeit, die das Material standhält, bis der Einbrecher es in den Raum geschafft hat. Dadurch steigt das Entdeckungsrisiko erheblich und Kriminelle werden wirksam abgeschreckt. Da Diebe in der Regel über schlecht gesicherte Fenster und Türen in den Wohnraum gelangen, ist es sinnvoll, diese mit Schutzbeschlägen so auszustatten, dass der Einstieg entscheidend erschwert wird. Dabei macht ein Rundum-Konzept von Sicherheitsbeschlag über Schutz der Fenster Sinn, denn jede Schwachstelle ist eine Einladung, die vom Einbrecher genutzt werden kann.