Referenzen

Privathaus

1.12.2017

Vom Eingangsbereich aus gibt eine raumhohe Schiebetür den Blick auf den offen gehaltenen Wohn- und Essbereich frei. Die Treppe zur ersten Etage integriert sich harmonisch ohne Wechsel des Bodenmaterials. Sie wurde lediglich durch eine transparente Glaswand abgegrenzt.

Die lichthell und weiß gehaltenen Raumgrenzen begegnen auf allen Etagen und bergen versteckt ihre Funktionen. Immer eliminieren fugenlose Übergänge unnötige Details.

Nur minimale Unterschiede der Oberfläche charakterisieren die raumhoch gehaltenen Türen der oberen Etage. Akzent der Türen ist der Türgriff. Er schafft einen ideellen und geschichtlichen Bezug zur Ulmer HfG, für die der ‚Ulmer Griff‘ seinerzeit von Max Bill entworfen wurde.

Der ‚Ulmer Griff‘ weist den charakteristischen, weichen Formübergang vom Kreis zur Elipse auf. Ein Prinzip, das auf Mathematik basiert, wie es Max Bill auch in seinem 1946 erschienenen Werk „die mathematische Denkweise in der Kunst unserer Zeit“ forderte.

Projekt

Privathaus

Standort

Süddeutschland

Verwendete Beschläge

Ulmer Griff, Max Bill, GRIFFWERK DESIGN MANUFAKTUR

Der Ulmer Griff designed by max bill

Max Bill, Gründungsrektor der Ulmer HfG entwarf in den fünfziger Jahren zusammen mit dem Studenten Ernst Moeckl einen Türgriff für das Hochschulgebäude. Dem 2012 erarbeiteten Redesign ist es – mit Genehmigung der max, binia + jakob bill stiftung, Adligenswil – gestattet, die Signatur „max bill“ zu tragen.

Freigestelltes Produktbild im idealen Blickwinkel fotografiert zeigt die GRIFFWERK Rosettengarnitur ULMER GRIFF in der Ausführung Buntbart - Edelstahl matt - Klipptechnik
Freigestelltes Produktbild im idealen Blickwinkel fotografiert zeigt die GRIFFWERK Rosettengarnitur ULMER GRIFF PROF in der Ausführung Buntbart - Edelstahl matt - Schraubtechnik

Villa am Stein

29.11.2016

Auf einem leicht abfallenden Eckgrundstück bei Frankfurt am Main sollte ein Wohnhaus entstehen, das der Bauherrenfamilie ein Maximum an Privatsphäre als auch ein Höchstmaß an großzügigem Loft-Charakter gestattet. Währen der Baukörper zur Straße hin geschlossen bleibt erlaubt eine 18 Meter lange Glasfassade maximale Transparenz zum Garten hin. Das Innere des Gebäudes bietet spektakuläre Großzügigkeit, aber auch viele Rückzugsmöglichkeiten. Raumgrenzen wurden subtil gesetzt. Raumhohe Schiebetüren trennen oder verbinden Zonen. Drehtüren fügen sich beinahe übergangslos in die puristisch hellen Wandflächen ein. Technik ist unsichtbar. So auch beim Türbeschlag FRAME aus der GRIFFWERK DESIGN MANUFAKTUR, der durch patentierte Mechanik auf Rosetten verzichten kann. Er komplettiert technisch und formal den konsequent minimalistisch gehaltenen Baucharakter, der so bis in die Detaillösung übersetzt ist.

Projekt

Haus von Stein, Privatvilla

Standort

bei Frankfurt

Architektur

Philipp Architekten GmbH, Anna Philipp Dipl.-Ing. (FH) Architektin BDA, Untermünkheim

Wohnfläche

356 m²

Baujahr

2012

Bauweise

UG Massiv, EG Holztafelkonstruktion

Verwendete Beschläge

FRAME (Design: Prof. Thomas Gerlach) GRIFFWERK DESIGN MANUFAKTUR

Minimalistischer geht es kaum

Schon 2007 präsentierte GRIFFWERK das revolutionär vereinfachte Beschlagskonzept FRAME, entworfen von Prof. Thomas Gerlach. Die patentierte Technik erlaubt hierbei den völligen Verzicht auf Rosetten. Die Griffform an sich bleibt erhalten.


Einfamilienhaus, Vreden

An den zentralen, kubischen Baukörper schließen sich weitere Elemente im Erdgeschoss an. Die Positionierung erfolgte in spannungsvoll gebrochener Symmetrie. Die umhüllende Steinfassade verleiht dem Gebäude Natürlichkeit,  Wärme und Charakter. Sie steht im Kontrast zum puristischen, klaren Weiß der Innenräume. Alle Türen wurden licht und hell gehalten. Im Obergeschoss verschmelzen sie bündig mit der Wand. Akzentuiert eingesetzte Flächen in Anthrazit markieren einzelne Bereiche. Die den Innenräumen eigene Ruhe entsteht durch eine konsequente Reduktion auf wenige Farben. Weiß,  Anthrazit und Natursteintöne wechseln im harmonischen Verhältnis. Waagrechte und senkrechte Linien bestimmen den Raumcharakter. Sie wirken ordnend, vereinfachend und ausgleichend. Der rechte Winkel ist das Maß aller Dinge.


Auch die Beschläge fügen sich harmonisch in das gezeichnete Raumbild. Türgriff FRAME bildet eine Symbiose mit der Tür:  Die Frontfläche des Beschlages ist in der Farbe und Materialität des Türblattes gehalten. Der kompromislos klare und sehr reduzierte Korpus dieses Türgriffs spiegelt ‚en miniature‘ das architektonische Grundverständnis der Bauherren und bringt damit Konsequenz zum Ausdruck. Die betont schlichte, beinahe asketische Zurückhaltung der Innenräume mit ihren ausgewogenen Raumverhältnissen und den überlegt inszenierten Übergängen wird durch eine außergewöhnliche Lichtführung belebt. Sie lässt wechselnde Raumatmosphären entstehen.

Projekt

Einfamilienhaus

Standort

Vreden

Architektur

Engelshove Bau GmbH, Neuenkirchen

Photographie

Henrik Schipper

Verwendete Beschläge

FRAME (Design: Prof. Thomas Gerlach) GRIFFWERK GmbH