Referenzen

Überblick


Betonoase Lichtenberg

Ein Jugendclub und ein Familienzentrum fanden inmitten von hohen Plattenbauten einen neuen Ort. Es ist ein langgezogener, ruhender Flachbau mit roh belassenen Betonaußenwänden und reihenförmig angeordneten Fenstern. Alles scheint die horizontale Ausdehnung zu betonen. Das Gebäude nimmt sich seinen Platz. Es behauptet sich inmitten von Enge, städtischer Verdichtung und der hohen Dynamik des Umfeldes, in der schwierige Lebenssituationen kaum Halt geben. Das Gebäude wirkt verankert und unverrückbar. Vordächer schaffen einen Übergang vom Innen zum Außen.

Die Laibungen der seitlichen Fenster sind zweiseitig abgeschrägt. Dies verleiht dem kubischen Baukörper eine eigene, charaktervolle Ästhetik. Die abgeschrägte Laibung verbessert aber auch den Lichteinfall. Das macht Sinn, denn die massiven Außenwände des Gebäudes sind 50 cm dick. Sie wurden aus Infraleichtbeton, einem selbstdämmenden Material errichtet, das von Bauingenieure am Lehrstuhl für Entwerfen und Konstruieren von Mike Schlaich an der TU Berlin entwickelt wurde. Der hohe Luftanteil sorgt für eine poröse Gesteinskörnung und bewirkt die gute Wärmedämmung. Das Material fordert gestalterische Reduktion. Die Mauern sind massiv.

Innenwände und -ausbauten wurden dagegen in transparentem Glas und natürlichem Holz gehalten. Diese Materialien stehen im Kontrast zum monolithisch anmutenden Baukörper mit seiner standhaften Fassade. Dunkle Böden und helle Decken weiten den Raumeindruck. Zusätzliche Oberlichter und zahlreiche, Leuchten ermöglichen eine optimale Belichtung. Für die Türen wurde der Türgriff LUCIA in der schlichten Frankfurter Form gewählt.

„Die Möglichkeit, ein Haus mit einer einschaligen Sichtbetonwand zu bauen, fasziniert uns schon lange. Mit Infraleichtbeton können wir in vielfältiger Hinsicht einen Beitrag zu Nachhaltigkeit und Klimaschutz leisten.“
Bernhard Popp

Projekt

Betonoase Lichtenberg

Standort

Berlin Lichtenberg

Architektur

Gruber + Popp Architekten BDA
Doris Gruber, Bernhard Popp

Bauherr

Bezirksamt Lichtenberg, Bildung, Kultur, Soziales und Sport,
Abteilung Jugend und Gesundheit

Photographie

Alexander Blumhoff

Verwendete Beschläge

Lucia

Freigestelltes Produktbild im idealen Blickwinkel fotografiert zeigt die GRIFFWERK Rosettengarnitur LUCIA PROF in der Ausführung Buntbart - Edelstahl matt - Schraubtechnik
Freigestelltes Produktbild im idealen Blickwinkel fotografiert zeigt die GRIFFWERK Rosettengarnitur LUCIA PIATTA S in der Ausführung Buntbart - Edelstahl matt - Flachrosette

Der Klassiker unter den Türgriffformen

Der absolute Klassiker unter den Türgriffformen, LUCIA, kann dem Bauhausstil zugeordnet werden. Das herausragende Design basiert nicht auf verspielten Details, sondern, wie im Bauhausstil üblich, auf der Vereinfachung einer Form. Die zusammengesetzten Grundformen und die Verwendung von geometrischen Grundkörpern sind typische Designmerkmale. Nicht nur bei Häusern im Bauhausstil passt der Griff perfekt in die Wohnraumatmosphäre, selbst auf klassischen Stiltüren wird dieses Design zu einem repräsentativen Blickfang mit traditionellen Wurzeln.


Einfamilienhaus SOHO, Ulm

Die Außenfassade des Hauses nimmt sich neutral zurück. Während zur Straße hin eine schlichte, zusammenhängende Fläche den Sockel des Hauses bildet, fächern sich die Wandflächen in den oberen Geschossen bereits auf. Dort entsteht ein abwechslungsreicher Rhythmus, akzentuiert durch eigenwillig gesetzte Fenster. Die Raumzugehörigkeit dieser Fenster erschließt sich Außenstehenden nicht sofort. Konventionellen Raumauffassungen scheinen nicht zu passen. Dieses Haus ist keinem typischen Baustil zuzuordnen. Es will keinem Gestaltungsdogmatismus entsprechen. Es ist ein Haus, dessen Räume sich um die Bewohner formen. Es ist Zuhause. 

Warmes Holz, ein natürlicher Weißton der Wände und farbige Flächen schaffen eine wohnliche Raumatmosphäre. Das Gebäude wirkt geerdet. Subtile eingebrachte Details lassen den Eindruck entstehen, als wäre es schon lange am angestammten Bauplatz verankert. Die fein verputzen Wänden erzählen einem handwerklich gekonnten Entstehungsprozess, der sich schon über Jahrhunderte bewährt haben könnte. Der Küchenmonolith aus Corian in samtigem Schwarz korrespondiert mit den schweren, hellgrauen Vorhängen aus weichem Stoff. Stofflichkeit ist überall spürbar. 

Das Erdgeschoss bietet Weite. Bodentiefe Fenster geben den Blick in den Garten frei. Die großzügigen Grünflächen grenzen an einen Waldrand, der kühlen Schatten spendet. Über der Küche verleiht ein Lichtraum sakrale Höhe. Ein großes Fenster erhellt ihn. 

Herzstück des Hauses ist die blaue Treppe. Sie führt in die elterlichen Privaträume; einer Suite aus Arbeitsplatz, Schlafbereich und Badezimmer. Das Ensemble mutet wie ein Haus im Haus an. Die blaue Treppe könnte auch der Zugang zu einer historischen Stadtvilla gewesen sein. Allegorie schwingt mit. Es ist nicht irgendeine funktionale Treppe. Sie wurde in mattes, helles Blau gekleidet. Die unterste Sockelstufe ist einladend und großflächig, ihre Ecke zum Gang hin weich gerundet. Rundungen finden sich in weiteren Details des Hauses. Im oberen Bad mündet die bodenebene Dusche in eine gerundete Wand. Auch die Beschläge verzichten auf spitze Winkel. Türgriff Minimal Modern wirkt klar und schlicht. Seine Form strahlt Ruhe aus. Die Front verläuft parallel zum Türblatt, die Ecken der Rechteckform wurden gerundet. Besonderheit ist das Finish der Beschläge: Durch die Premium-Oberfläche Samtgrau bietet der Griff ein angenehmes, weiches Greiferlebnis. Selbst die Fenster wurden mit passenden Griffen im Design Minimal Modern ausgestattet. In solchen Details zeigt sich die Sorgfalt, die diesem Haus zuteil wurde. Minimal Modern wurde von sieger design für Griffwerk entworfen.

Projekt

Einfamillienhaus "Haus SOHO"

Standort

Ulm

Architektur

SoHo Architektur, Memmingen

Photographie

Martin Duckek

Verwendete Tür- und Fenstergriffe

Minimal Modern in Samtgrau, Sieger Design

Verwendete Türbänder

Simonswerk

MINIMAL MODERN designed by sieger design

Für Griffwerk entwarf sieger design die Kollektion „Characters“. Zu den drei individuellen Türgriffen der Kollektion gehört MINIMAL MODERN. Der Türgriff überzeugt mit einem klaren, modernen und zeitgemäßen Design und passt sich harmonisch in jedes Wohnumfeld ein.

Freigestelltes Produktbild im idealen Blickwinkel fotografiert zeigt die GRIFFWERK Rosettengarnitur MINIMAL MODERN in der Ausführung Buntbart - Samtgrau - Schraubtechnik

Haus Donautal

Bandartig formiert, so reihen sich die Balkone über die Geschosse hinweg. Sie stehen in Verbindung und bieten auf allen Ebenen die Möglichkeit, den Blick über die Donauebene schweifen zu lassen. Das Arrangement der Balkone integriert Innen und Außen zu einem harmonischen, lichten Wohnkonzept. Die Raumachsen sind lang und betonen die Horizontale. Sie führen den Blick über die Balkone, hin zum Donautal. Himmel, Wolken und Wetter der Flussebene verleihen den Räumen ihre Lichtfarbe. 

Kieselsteinfarbener Sichtbeton wurde für Wände und Boden verwendet. Eine klare, reduzierte Formensprache prägt das Ganze. Sie war Ziel der intensiven Auseinandersetzung mit der Bauaufgabe. Eichenholz wurde für den Fußboden verwendet. Eine offene Wand aus gereihten Holzbalken grenzt die Treppe ab. Die Balken würden rustikal wirken, wären sie nicht fein geschliffen. So laden sie zum Befühlen ein und passen gut zum samtigen Weiß der Küche. 

Jedes Detail scheint hinterfragt. Das Beleuchtungskonzept ist als einzelne horizontale Linie konzipiert. In einer minimalistischen, geraden Schiene finden alle Leuchten Halt. Die Schiene wurde in schwarz gehalten; die Reihung führt ebenfalls zum Donautal. Man fühlt sich an die Konstruktionslinien einer zentralperspektivischen Darstellung der Renaissance erinnert. 

Eleganz und Purismus wohnt allem inne. Der Treppenaufgang zum ersten Stock wirkt beinahe mondän. Er ist großzügig, breit und aus feinem aber schwer anmutendem Beton geformt. Die offene Abgrenzung aus Balken lässt keine Enge entstehen. 

Der Ulmer Griff von Max Bill war der Türgriff der Wahl. Auch er nimmt Bezug zum Ort. Die Hochschule für Gestaltung Ulm, für die der Griff von Max Bill entworfen wurde, liegt quasi in Sichtweite. Die Oberfläche in mattem Graphitschwarz fügt sich hervorragend in das Raumkonzept.

Projekt

Haus Donautal

Standort

Ulm

Architektur

jbmw Architekten
Jana Brotbeck und Michael Weberruss

Photographie

Martin Duckek

Verwendete Beschläge

Ulmer Griff in Graphitschwarz, Max Bill, GRIFFWERK DESIGN MANUFAKTUR

Der Ulmer Griff designed by max bill

Max Bill, Gründungsrektor der Ulmer HfG entwarf in den fünfziger Jahren zusammen mit dem Studenten Ernst Moeckl einen Türgriff für das Hochschulgebäude. Dem 2012 erarbeiteten Redesign ist es – mit Genehmigung der max, binia + jakob bill stiftung, Adligenswil – gestattet, die Signatur „max bill“ zu tragen.

Product image rose set ULMER GRIFF mortice lock graphite black clip on techFreigestelltes Produktbild im idealen Blickwinkel fotografiert zeigt die GRIFFWERK Rosettengarnitur ULMER GRIFF in der Ausführung Buntbart - Graphitschwarz - Klipptechniknique

Privathaus

1.12.2017

Vom Eingangsbereich aus gibt eine raumhohe Schiebetür den Blick auf den offen gehaltenen Wohn- und Essbereich frei. Die Treppe zur ersten Etage integriert sich harmonisch ohne Wechsel des Bodenmaterials. Sie wurde lediglich durch eine transparente Glaswand abgegrenzt.

Die lichthell und weiß gehaltenen Raumgrenzen begegnen auf allen Etagen und bergen versteckt ihre Funktionen. Immer eliminieren fugenlose Übergänge unnötige Details.

Nur minimale Unterschiede der Oberfläche charakterisieren die raumhoch gehaltenen Türen der oberen Etage. Akzent der Türen ist der Türgriff. Er schafft einen ideellen und geschichtlichen Bezug zur Ulmer HfG, für die der ‚Ulmer Griff‘ seinerzeit von Max Bill entworfen wurde.

Der ‚Ulmer Griff‘ weist den charakteristischen, weichen Formübergang vom Kreis zur Elipse auf. Ein Prinzip, das auf Mathematik basiert, wie es Max Bill auch in seinem 1946 erschienenen Werk „die mathematische Denkweise in der Kunst unserer Zeit“ forderte.

Projekt

Privathaus

Standort

Süddeutschland

Verwendete Beschläge

Ulmer Griff, Max Bill, GRIFFWERK DESIGN MANUFAKTUR

Der Ulmer Griff designed by max bill

Max Bill, Gründungsrektor der Ulmer HfG entwarf in den fünfziger Jahren zusammen mit dem Studenten Ernst Moeckl einen Türgriff für das Hochschulgebäude. Dem 2012 erarbeiteten Redesign ist es – mit Genehmigung der max, binia + jakob bill stiftung, Adligenswil – gestattet, die Signatur „max bill“ zu tragen.

Freigestelltes Produktbild im idealen Blickwinkel fotografiert zeigt die GRIFFWERK Rosettengarnitur ULMER GRIFF in der Ausführung Buntbart - Edelstahl matt - Klipptechnik
Freigestelltes Produktbild im idealen Blickwinkel fotografiert zeigt die GRIFFWERK Rosettengarnitur ULMER GRIFF PROF in der Ausführung Buntbart - Edelstahl matt - Schraubtechnik

Villa am Stein

29.11.2016

Auf einem leicht abfallenden Eckgrundstück bei Frankfurt am Main sollte ein Wohnhaus entstehen, das der Bauherrenfamilie ein Maximum an Privatsphäre als auch ein Höchstmaß an großzügigem Loft-Charakter gestattet. Währen der Baukörper zur Straße hin geschlossen bleibt erlaubt eine 18 Meter lange Glasfassade maximale Transparenz zum Garten hin. Das Innere des Gebäudes bietet spektakuläre Großzügigkeit, aber auch viele Rückzugsmöglichkeiten. Raumgrenzen wurden subtil gesetzt. Raumhohe Schiebetüren trennen oder verbinden Zonen. Drehtüren fügen sich beinahe übergangslos in die puristisch hellen Wandflächen ein. Technik ist unsichtbar. So auch beim Türbeschlag FRAME aus der GRIFFWERK DESIGN MANUFAKTUR, der durch patentierte Mechanik auf Rosetten verzichten kann. Er komplettiert technisch und formal den konsequent minimalistisch gehaltenen Baucharakter, der so bis in die Detaillösung übersetzt ist.

Projekt

Haus von Stein, Privatvilla

Standort

bei Frankfurt

Architektur

Philipp Architekten GmbH, Anna Philipp Dipl.-Ing. (FH) Architektin BDA, Untermünkheim

Wohnfläche

356 m²

Baujahr

2012

Bauweise

UG Massiv, EG Holztafelkonstruktion

Verwendete Beschläge

FRAME (Design: Prof. Thomas Gerlach) GRIFFWERK DESIGN MANUFAKTUR

Minimalistischer geht es kaum

Schon 2007 präsentierte GRIFFWERK das revolutionär vereinfachte Beschlagskonzept FRAME, entworfen von Prof. Thomas Gerlach. Die patentierte Technik erlaubt hierbei den völligen Verzicht auf Rosetten. Die Griffform an sich bleibt erhalten.


Einfamilienhaus, Vreden

An den zentralen, kubischen Baukörper schließen sich weitere Elemente im Erdgeschoss an. Die Positionierung erfolgte in spannungsvoll gebrochener Symmetrie. Die umhüllende Steinfassade verleiht dem Gebäude Natürlichkeit,  Wärme und Charakter. Sie steht im Kontrast zum puristischen, klaren Weiß der Innenräume. Alle Türen wurden licht und hell gehalten. Im Obergeschoss verschmelzen sie bündig mit der Wand. Akzentuiert eingesetzte Flächen in Anthrazit markieren einzelne Bereiche. Die den Innenräumen eigene Ruhe entsteht durch eine konsequente Reduktion auf wenige Farben. Weiß,  Anthrazit und Natursteintöne wechseln im harmonischen Verhältnis. Waagrechte und senkrechte Linien bestimmen den Raumcharakter. Sie wirken ordnend, vereinfachend und ausgleichend. Der rechte Winkel ist das Maß aller Dinge.


Auch die Beschläge fügen sich harmonisch in das gezeichnete Raumbild. Türgriff FRAME bildet eine Symbiose mit der Tür:  Die Frontfläche des Beschlages ist in der Farbe und Materialität des Türblattes gehalten. Der kompromislos klare und sehr reduzierte Korpus dieses Türgriffs spiegelt ‚en miniature‘ das architektonische Grundverständnis der Bauherren und bringt damit Konsequenz zum Ausdruck. Die betont schlichte, beinahe asketische Zurückhaltung der Innenräume mit ihren ausgewogenen Raumverhältnissen und den überlegt inszenierten Übergängen wird durch eine außergewöhnliche Lichtführung belebt. Sie lässt wechselnde Raumatmosphären entstehen.

Projekt

Einfamilienhaus

Standort

Vreden

Architektur

Engelshove Bau GmbH, Neuenkirchen

Photographie

Henrik Schipper

Verwendete Beschläge

FRAME (Design: Prof. Thomas Gerlach) GRIFFWERK GmbH

Minimalistischer geht es kaum

Schon 2007 präsentierte GRIFFWERK das revolutionär vereinfachte Beschlagskonzept FRAME, entworfen von Prof. Thomas Gerlach. Die patentierte Technik erlaubt hierbei den völligen Verzicht auf Rosetten. Die Griffform an sich bleibt erhalten.


Ussar-Villa, Landshut

Das Ussar Haus in Landshut, ein Prachtbau des Historismus, wurde 2012 vollständig saniert. Rudi Napholtz ist Teilinhaber des Gebäudeensembles und plante die umfangreichen Umbauten. Heute bietet der mehrgeschossige Bau Raum für Wohnungen als auch für Geschäfte. In einem Bereich der imposanten Villa befindet sich das House of JAB ANSTOETZ Landshut, und zeigt in diesem Showroom die Bandbreite gehobenen Wohnens und Einrichtens. Mit der Wahl der Türbeschläge wurde ein Kontrast zur schmuckreichen Architektursprache gesetzt. Türgriff LUCIA PROFESSIONAL in der Frankfurter Form besteht aus einem schlichten, rechtwinklig verbundenen Rundrohr. Alt und neu in Balance zu bringen war die größter Herausforderung des Projektes.
Dieses einzigartige Anwesen blickt auf eine wechselhafte Geschichte zurück: Es war unter anderem Tabakfabrik aber auch florierende Schlosserei. Die unterschiedliche, industrielle Nutzung führte zu drastischen Eingriffen in die Bausubstanz. Mit Samthandschuhen wurde das Gebäude selten behandelt. Zuletzt drohte sogar der Abriss. Die eindrucksvolle Fassade zum Isarufer hin entstand 1902 und brachte dem Anwesen den Titel „Wasserschlösschen“ ein. Der Name Ussar-Villa geht auf den Familiennamen Ussar zurück. Die aus Österreich-Ungarn stammende Familie Ussar erwarb das Anwesen 1932. Gustav Ussar war ambitionierter Schlossergeselle, siedelte sich in Landshut an und gründete dort seine eigene Schlosserei. Start-Up-Atmosphäre scheint in diesen Mauern mehrfach geherrscht zu haben. Heute profitieren Geschäfte, eine Kanzlei, ein Showroom und großzügige Wohnungen vom Vorzug der außergewöhnlichen Lage im geschichtsträchtigen „Wasserschloss“.

Projekt

Ussar-Villa

Standort

Landshut

Architektur

Rudi Napholtz
Baukunst NR GmbH

Photographie

Peter Litvai

Verwendete Beschläge

Lucia

„Es war uns ein besonderes Anliegen, diesen faszinierenden mehrgliedrigen Gebäudekomplex behutsam zu sanieren, um den Glanz vergangener Zeiten in neuem Licht erstrahlen zu lassen. Mit modernen Akzenten gelingt uns dabei der Brückenschlag in die Gegenwart.“
Rudi Napholtz

Freigestelltes Produktbild im idealen Blickwinkel fotografiert zeigt die GRIFFWERK Rosettengarnitur LUCIA PROF in der Ausführung Buntbart - Edelstahl matt - Schraubtechnik
Freigestelltes Produktbild im idealen Blickwinkel fotografiert zeigt die GRIFFWERK Rosettengarnitur LUCIA PIATTA S in der Ausführung Buntbart - Edelstahl matt - Flachrosette

Der Klassiker unter den Türgriffformen

Der absolute Klassiker unter den Türgriffformen, LUCIA, kann dem Bauhausstil zugeordnet werden. Das herausragende Design basiert nicht auf verspielten Details, sondern, wie im Bauhausstil üblich, auf der Vereinfachung einer Form. Die zusammengesetzten Grundformen und die Verwendung von geometrischen Grundkörpern sind typische Designmerkmale. Nicht nur bei Häusern im Bauhausstil passt der Griff perfekt in die Wohnraumatmosphäre, selbst auf klassischen Stiltüren wird dieses Design zu einem repräsentativen Blickfang mit traditionellen Wurzeln.