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Materialakzente

Die Materialien Stahl, Glas und Beton eroberten sich ihren Platz bereits mit der Industrialisierung zu Beginn des 19. Jahrhunderts, als viele Fabriken gebaut wurden und überladen ausgestatte Interieurs mit viel Holz, Samt, Brokat und Ornamenten Platz für eine neue, klare Materialsprache machten. 1929 feierte man im Dessauer Bauhaus sogar ein „Metallisches Fest“, das den Siegeszug neuer Materialien einläuten sollte. Buntmetalle wie Kupfer und Messing waren selbstverständliche Werkstoffe, mit denen in der Bauhaus-Metallwerkstatt gearbeitet wurde. Die halbkugelförmige, kompromisslos aus Grundkörpern gestaltete Teekanne von Marianne Brandt wurde zum Sinnbild dieses neuen Stils, der gern als Bauhaus-Stil bezeichnet wird. Einem Begriff, den es eigentlich so nicht gegeben hat.

Später, in den 90-er Jahren, wandte sich die Materialästhetik kühlen Metallen zu: Edelstahl, Aluminium, Chrom und weitere Beschichtungsvarianten wurden bevorzugt. Autos, Wachmaschinen, Küchen... alles wurde silberfarben. Bereits zur letzten Jahrtausendwende tauchten die „vergessenen“ Buntmetalle dann wieder auf. Gerade in einer Ära zunehmender Imaterialität standen sie für Echtheit und Glaubwürdigkeit.

 

 

Einem reinen Trend wollten wir bei GRIFFWERK jedoch nicht nacheifern und haben uns der Buntmetallwelle daher zunächst nicht angeschlossen. Zumindest nicht bis 2016. Nun gibt es Messing und auch Kupfer, aber wir beließen es bei reduziert gesetzten Akzenten. “Weniger ist mehr“ bleibt das Credo. Schlichte, gedrehte, zylindrische Grundkörper aus echtem Kupfer oder Messing akzentuieren nun auf Wunsch das Griffdesign LUCIA. Die neue Oberfläche „Graphitschwarz“ passt hervorragend dazu. Ein interner Favorit ist die kreisförmige Griffmuschel PLANEO GM_49111, ebenfalls mit Inlays aus echtem Messing oder Kupfer. Der nachtschwarze Rand ist ein wunderbarer Kontrast dazu. Im neuen, tiefen Schwarz werden auch eine PLANEO-Variante und weitere Griffstangen die Designlinie ergänzen.

Besonderheit ist das Rahmenprofil PLANEO AIR. Eine feine, schwarze Linie umzeichnet dabei die Glasfläche. Neben dem ästhetischen Mehrwert bietet das Profil einen zusätzlichen Schutz für die Glaskante. Es lässt sich an alle Glastürformate anpassen. Die minimalistisch gehaltenen Griffleisten Serife betonen die außergewöhnliche Leichtigkeit.