Griffstück TRI 134 Edelstahl matt R

Griffstück
TRI 134
Art.-Nr. 134001271

Oberfläche
Edelstahl matt
Richtung
R
Ländergültigkeit
Deutschland
Artikelbezeichnung
Griffstück TRI 134
Edelstahl matt R
Artikelnummer
134001271
EAN
4250214524854

37,20

UVP (inkl. MwSt.)*

Griffstück TRI 134 für Schutzbeschlag

Wann brauche ich ein Griffstück?

Griffstücke ergänzen die Produktpalette von Griffwerk. Wie das Wort „Griffstück“ schon andeutet, handelt es sich dabei ausschließlich um den Griff ohne Rosette.

Ein Griff-Stück benötigen Sie, wenn Sie sich selbst einen Schutzbeschlag für Ihre Wohnungseingangstür zusammenstellen möchten. Für ihren individuellen Schutzbeschlag kombinieren Sie das Griffstück mit einem Kombi-Innenrosettensatz für die Türinnenseite, und einem Kombi-Schutzbeschlag für die Türaußenseite. Der Vorteil ihres selbst zusammengestellten Schutzbeschlags: Sie können den Beschlag an Ihrer Eingangstür ganz individuell auf Ihre Türgriffe an Ihren Zimmertüren anpassen.

1

Kombi-Schutzbeschlag

In weiteren Ausführungen, mit Profilzylinder oder Zylinderabdeckung erhältlich – von matt-poliertem Edelstahl über Chrom bis hin zu Graphitschwarz-Kupfer.

2

Kombi-Innenrosettensatz

In weiteren Ausführungen rund, eckig, mit und ohne Zierring in allen Oberflächen erhältlich.

Kombi-Innenrosettensätze bestehen immer aus einer Drücker- und Schlüsselrosette mit Unterkonstruktion und Schrauben für den Türstärkenbereich 38 - 50 mm.

3

Griffstück

Mit fast allen Griffen aus dem Griffwerk-Sortiment kombinierbar – ob chromiert, Messing-Optik oder Edelstahl.

Effektiver Einbruchschutz für Ihr Zuhause!

Die Zahl der Wohnungseinbrüche steigt in Deutschland weiter an. Dabei könnten durch den richtigen Einbruchschutz die meisten Versuche vereitelt werden. Gerade dem Schutz von Wohnungseingangstüren wird zu wenig Beachtung geschenkt.

Darauf sollten Sie bei Ihrer Wohnungseingangstüre achten:

  1. Unsichtbare Verschraubung verhindert ein Auf-/Abschrauben von außen.
  2. Spezial gehärtete Stahlplatte bietet Widerstand gegen Aufbohren, Abschlagen und Aufbiegen.
  3. Zylinderabdeckung aus gehärtetem Stahl verhindert Herausziehen des Profilzylinders.

Anatomie und Bewegungsmuster führen Design

Auf der Suche nach der perfekten Haptik prüfte GRIFFWERK in mehreren Studien verschiedenste Profile. Abschließend konnten mehrere Kriterien definiert werden, die für ein „perfektes“ Greiferlebnis relevant sind:

  1. Das „perfekte“ Profil entspricht dem Hohlraum, der sich schießenden Hand. Dieser ist aus anatomischen Gründen dreiseitig und nicht rund oder rechteckig
  2. Während des Bedienens wird der Winkel der geschlossenen Hand, als auch die Position des Nutzers im Raum verändert. Die geschlossene Hand wird also auf dem Türgriff „bewegt“. Sie bleibt nicht statisch liegen. Die Kanten müssen daher weich gerundet sein um Bewegungsspiel zu ermöglichen.
  3. Der meiste Druck wird auf die obere Auflagefläche ausgeübt. Diese ist außerdem die größte Kontaktfläche zwischen Türgriff und Hand. Sie spielt für das Greifgefühl also die wichtigste Rolle. Besonders angenehm ist, wenn sie, wie bei TRI, sehr breit gehalten wird.
  4. Die obere Auflagefläche sollte zudem zur Tür hin geneigt sein. Ein sanft zu Tür abfallender Winkel entspricht der natürlichen Haltung des Handgelenkes bei der Betätigung eines Türgriffs. Dank des geneigten Winkels wird das Handgelenk beim Drücken des Griffs nicht überstreckt (wie es bei einer waagrechten Oberfläche der Fall wäre).

Auf Basis dieser Kriterien wurde Türgriff TRI 134 entwickelt.

Ein neuer Klassiker

Türgriff TRI 134 zählt zu den schlichten, minimalistischen Designformen, die zu jeder Tür und zu jedem Baustil passen. Er bietet neben formschönem, zurückhaltendem Design einen außergewöhnlichen Greifkomfort.

Haptik in Perfektion

Wir haben einen Profilquerschnitt mit „perfekter Haptik“ entwickelt. Anatomische Voraussetzungen und Bewegungsmuster wurden berücksichtigt. Der Greifbereich weist nun drei Seiten auf und entspricht damit genau dem tatsächlichen Hohlraum der greifenden Hand. Dieser ist nicht rund sondern weist, bedingt durch die Gelenke der Hand, eine dreiseitige Form auf.

Die griechische Vorsilbe „TRI“ („drei“ oder „dreifach“) wurde daher zum Namensgeber des ersten Griffs, der mit dem neuen Profil vorgestellt wurde.

Seine Form schmiegt sich förmlich der Hand an.

Schutzbeschläge: FAQ

Statistisch sind Einbrecher eher jung, also zwischen 20 und 30 Jahre alt, und männlich. Auch zur Nationalität gibt es etwas zu sagen: Nach dem Report des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft von 2016 sind über die Hälfte der Tatverdächtigen deutscher Herkunft, typische Klischees werden also nicht erfüllt. Wer eine filmreife, schwarze Bekleidung erwartet, liegt ebenfalls falsch. Kriminelle versuchen, möglichst unauffällig auszusehen. Helle, bunte Kleidung mit auffälligen Merkmalen wird zwar vermieden und dunkle Kleidung verleiht in der Nacht mehr Tarnung, aber eine typische Bekleidung lässt sich per se nicht beschreiben. Je normaler der Kriminelle wirkt, desto erfolgreicher kann er sein Vorhaben umsetzen. Große Taschen sind ebenfalls kein Indiz: Ein Schraubenzieher ist einfach versteckt, Schmuck, Kreditkarten und Geld passen in eine Jackentasche. Aussagekräftiger ist das Verhalten und inwieweit die Anwesenheit einer Person vom Üblichen abweicht und nicht erklärbar ist. Auch interessant: Nach obigem Report stammen erstaunlicherweise mehr als 40 % der Einbrecher aus dem direkten Umfeld der Opfer.

Ein Schutzbeschlag befindet sich an der Haustür und schützt dort Profilzylinder und Einsteckschloss vor mechanischer Einwirkung. Der Beschlag setzt sich dabei zusammen aus Drücker und Türschild oder Rosette. Dadurch kann das Schloss nicht ohne erheblichen Kraftaufwand aufgebrochen werden – das schreckt Einbrecher ab, denn es kostet sie Zeit. Das Ziel: Ihr Haus oder Ihre Wohnung vor unerwünschten Eindringlingen zu bewahren.

Wer sich und sein Hab und Gut vor Einbrechern schützen möchte, steht vor einer schwierigen Wahl: Welche Maßnahmen sind sinnvoll und wie viel Sicherheitsvorkehrungen müssen getroffen werden? Eines vorweg: Grundsätzlich geht es in punkto Einbruchschutz immer um sogenannte einbruchhemmende Maßnahmen. Sie dienen dazu, die Widerstandszeit zu verlängern, also die Zeit, die das Material standhält, bis der Einbrecher es in den Raum geschafft hat. Dadurch steigt das Entdeckungsrisiko erheblich und Kriminelle werden wirksam abgeschreckt. Da Diebe in der Regel über schlecht gesicherte Fenster und Türen in den Wohnraum gelangen, ist es sinnvoll, diese mit Schutzbeschlägen so auszustatten, dass der Einstieg entscheidend erschwert wird. Dabei macht ein Rundum-Konzept von Sicherheitsbeschlag über Schutz der Fenster Sinn, denn jede Schwachstelle ist eine Einladung, die vom Einbrecher genutzt werden kann.

Ein Schutzklasse bezieht sich immer auf die Widerstandsdauer des Materials gegen einen Einbruchversuch. Für private Wohnungen bei normalem bis erhöhtem Risiko wird der Schutz durch Türen und Fenster der Klassen RC 1 - 3 für ausreichend gehalten. RC 3 entspricht im Wesentlichen der WK 3. Ab den höheren Klassen können auch erfahrene Täter abgewehrt werden, die mit schweren Werkzeugen wie einer Schlagaxt oder einer Bohrmaschine den Fenstern oder Türen zu Leibe rücken. Gelegenheitstäter nutzen jedoch eher einfache Werkzeuge, die sich unauffällig verstecken lassen wie Schraubendreher, Zangen oder Keile.

Gute Schutzbeschläge weisen den Namen bzw. das Zeichen des Herstellers, die Widerstandsklasse und die Prüfnummer aus. Gekennzeichnet sind sie mit dem entsprechenden Prüf- und Überwachungszeichen.

Selbstverständlich spielt die Lage der Wohnung und auch das Umfeld um Fenster und Türen eine Rolle. Alle Bereiche rund ums Haus, die Deckung bieten, sind besonders heikel. Dazu zählen Gartenrückseiten, Kellerabgänge (!), Nebentüren an Garagen oder Eingänge mit angrenzendem dichtem Bewuchs, der Dieben schnellen Rückzug ermöglicht. Je mehr Deckung es gibt, desto ungestörte können Täter vorgehen. Es gilt also die Regel: Je gefährdeter die Lage, desto mehr sollte gesichert werden. Darüber hinaus wünschen sich Einbrecher einen ungestörten Fluchtweg. Wenig genutzte Wege entlang der Gartenrückseiten sind aus Sicht von Kriminellen optimal. Sie können bereits für das Ausspionieren geeigneter Objekte genutzt werden. Vermeiden Sie also dichte Böschung, sorgen Sie für gute Beleuchtung und installieren Sie gegebenenfalls Bewegungsmelder. Noch ein Tipp: Tatsächlich hat eine Studie gezeigt, dass Hundewarnschilder Diebe abschrecken. Dabei geht es weniger um die Angst vor dem Biss als um den Lärm, den der Vierbeiner verursachen könnte.

Fenster und Türen einbruchhemmend mit Schutzbeschlaegen auszustatten, ist ratsam, aber auch das Überdenken der täglichen Gewohnheiten dient der Prävention: Lassen Sie auch in heißen Sommernächten Fenster und Terrassentüren nicht offen stehen und schließen Sie nachts grundsätzlich alle Rollläden. Fenster sollten sich nicht unbeaufsichtigt in Kippstellung befinden und Türen beim Verlassen der Wohnung nicht nur zugezogen, sondern auch abgeschlossen werden. Das ist schon aus Versicherungsgründen ratsam, denn ein Einbruch gilt erst dann als nachgewiesen, wenn Spuren gewaltsamen Eindringens sichtbar sind. Ist dies nicht der Fall, kann vermutet werden, dass sich die Bewohner fahrlässig verhalten haben. Die Versicherung muss dann nicht für die Schäden aufkommen. Ebenerdige Terrassen- und Balkontüren bilden eine große Schwachstelle. Aber auch Balkone, die beispielsweise über ein angrenzendes Garagendach erreichbar sind, werden von Dieben gern genutzt.

Griffstück TRI 134
Art.-Nr. 134001271