Energie sparen mit Türen und Fenstern

Undichte Fenster und Türen können die Energiekosten schnell in die Höhe treiben. Wie Sie sie abdichten und damit bares Geld sparen: Ein Ratgeber.

Undichte Fenster und Türen erkennen

Besonders bei kalten Temperaturen oder an windigen Tagen lässt sich schnell herausfinden, wie dicht Fenster- und Türrahmen sind. Bilden sich an kalten Tagen Frostblumen an den Fenstern, ist das ein Zeichen für eine schlechte Dämmung. Auch das Anlaufen der Fenster bei doppelwandigen Fenstern deutet auf undichte Fenster hin. Dichtung testen: Ein Teelicht an den Fensterrahmen halten – flackert die Flamme, ist das Fenster an dieser Stelle undicht. Auch der Papier-Test kann aufschlussreich sein: Ein Blatt Papier zwischen Fenster und Fensterrahmen klemmen und herausziehen. Lässt sich das Blatt bei geschlossenem Fenster schwer oder gar nicht herausziehen, ist der Fensterrahmen dicht. Können Sie das Papier ohne Probleme entfernen, schließt der Fensterrahmen nicht richtig und ist undicht.

Fenster und Türen abdichten

Mit Hilfe von Dichtungsbändern aus Gummi oder Schaumstoff-Dichtungen werden undichte Fenster und Türen wieder dicht. Als kurz- oder langfristige Lösung lassen sich die Dichtungen leicht an den Rahmen kleben und wieder entfernen. Um abschätzen zu können, wieviel Dichtungsband Sie benötigen, messen Sie die Fensterrahmen mit einem Zollstock aus. Dichtungsband gibt es in unterschiedlichen Dicken. Meist sind sie selbstklebend, sodass man zur Montage keine weiteren Hilfsmittel benötigt. Angebracht werden sie auf der Innenkante der Türflügel oder in den Türfalz geklebt. Dichtungsbänder aus Gummi oder Schaumstoff eignen sich, je nach Fenster, für Spalten zwischen einem und 5 Millimetern. Für größere Spalten eignen sich Hohlprofil- Gummidichtungen. Zugluft-Stopper zum Aufkleben oder Anschrauben an der Unterseite der Tür halten die Wärme ebenfalls dort, wo sie sein soll.

Türen und Fenster austauschen

Undichte Fenster und Türen sorgen für einen hohen Energieverlust. Besonders veraltete Modelle sind dafür verantwortlich. Wie wärmedämmend Verglasungen sind, wird mit dem U-Wert angegeben. Er sagt aus, wie viel Wärme durch ein Fenster verloren geht. Es gilt: Je niedriger der U-Wert, desto wärmedämmender das Fenster. Zum Verständnis: Der U-Wert, der als Referenzwert gilt, liegt bei 1,3 W/(m2K). Der U-Wert der ersten wärmedämmenden Fenster aus den 1970er Jahren lag bei 3 W/(m2K). Die meisten Fenster und Türen, die vor 1995 eingebaut wurden, sollten grundsätzlich erneuert werden. Sie entsprechen nicht mehr dem heutigen Wärmeschutz und der Energieeffizienz. In den vergangenen Jahren haben sich Fenster und Türen technisch enorm weiterentwickelt. Heute sind fast alle Fenster zwei- bis dreifach verglast. Zudem bieten sie einen erhöhten Schallschutz. Durch spezielle Vorrichtungen im Rahmen sind die heutigen Fenster und Türen sogar einbruchsicher.

Ein weiterer Vorteil: Zusatzfunktionen wie ein integrierter Insektenschutz im Fenster- und Türrahmen, können vor dem Einbau gleich mitbedacht werden. Auch die Materialauswahl spielt eine Rolle, da jedes Material besondere Eigenschaften besitzt. Holz ist von Natur aus wärmedämmend, benötigt allerdings regelmäßige Pflege. Aluminium ist sehr robust und pflegeleicht. Kunststoff ist ebenso langlebig und bietet eine Vielzahl an Farb-Varianten der Oberfläche.

Fenster und Türen auszutauschen, bedeutet immer erst einmal hohe Investitionskosten. Jedoch lohnen sich die Ausgaben langfristig. Undichte Fenster und Türen, können einen Energieverlust von bis zu 40 Prozent ausmachen. Warme Raum-Luft kann durch undichte Fenster entweichen und ungenutzt verloren gehen – übrigens auch, wenn warme Luft nur von einem Raum in den anderen entweicht. Tipp: Wer das verhindern will und gleichzeitig nicht auf ästhetische Schiebetüren verzichten möchte, setzt auf dichtschließende Schiebetüren wie Planeo Air Silent.
Ein weiterer Vorteil: Zusatzfunktionen wie ein integrierter Insektenschutz im Fenster- und Türrahmen, können vor dem Einbau gleich mitbedacht werden. Auch die Materialauswahl spielt eine Rolle, da jedes Material besondere Eigenschaften besitzt. Holz ist von Natur aus wärmedämmend, benötigt allerdings regelmäßige Pflege. Aluminium ist sehr robust und pflegeleicht. Kunststoff ist ebenso langlebig und bietet eine Vielzahl an Farb-Varianten der Oberfläche. 

Mit PLANEO AIR SILENT auf der richtigen Seite

PLANEO AIR SILENT ist eine Innovation von GRIFFWERK, mit der Sie sowohl Schall, als auch Luft (und damit Wärme, Gerüche, etc.) auf der richtigen Seite der Tür halten. Und zwar vollständig. Damit ist PLANEO AIR SILENT die perfekte Tür für Küchen, Eingangsbereiche und alle Räume, die als Wärmezonen dienen.

Das extra für Griffwerk entworfene Schiebetürsystem ist dank seitlich eingebauter Gummilippen dicht schließend. Die Gummilippen interferieren nicht mit der Ästhetik von PLANEO AIR SILENT, denn sie sind in das Aluminiumprofil integriert und damit fast nicht sichtbar. Sie können PLANEO AIR SILENT auch für Renovierungen verwenden, denn es erfordert keine besondere Zarge.

Sie finden im Griffwerk-Sortiment alle passenden Beschläge, so auch die Griffleiste PLANEO smart2lock. Damit können Sie PLANEO AIR SILENT sogar einhändig abschließen: Die in der Laufschiene versteckte Schließmechanik funktioniert mittels Infrarotsignalen und befindet sich in bequemer Daumenreichweite. Eine Notentriegelung und eine Panikfunktion komplettieren PLANEO smart2lock.

Richtig lüften

Die effektivste Art des Lüftens: Stoßlüften. Statt die Fenster für einen langen Zeitraum offen zu halten, reicht es vollkommen aus, die Fenster je nach Raumgröße, fünf bis zehn Minuten zu öffnen und dann gleich wieder zu schließen. Wenige Minuten reichen aus, um die Raumluft komplett zu erneuern.

Automatische Türschließer

Nur geschlossene Räume ermöglichen, dass keine warme Luft entweichen kann. Um effektiv zu heizen, können Türen mit automatischen Türöffnern versehen sein. Die Türe schließt somit immer wieder von selbst und hält warme Luft in den Räumen.