Schallschutz und Akustik mit Glastüren

Warum Schallschutz?

Lärm macht krank. Dabei spielen nicht nur besonders laute Lärmquellen eine Rolle, auch die Summe aller Umgebungsgeräusche setzt auf Dauer der Psyche zu. Man ist gereizter, schläft schlechter und kann sich nicht gut konzentrieren. Je leiser es ist, desto höher ist der Erholungswert in den eigenen vier Wänden.

Wer sich Schallschutz wünscht muss auf Glastüren nicht verzichten. Wie sich eine Glastür auf die Bau- und Raumakustik auswirkt hängt von vielen Faktoren ab.

Produktberatung

So finden Sie die beste Glastür für leises Wohnen.

1. Tür-System wählen

Welches Glastür-System für den besten Schallschutz?

Man unterscheidet Glas-Drehtüren, Glas-Schiebetürsysteme und Holztüren mit Lichtausschnitt. Grundsätzlich schließen Drehtüren im Vergleich zu Schiebetüren dichter mit der Zarge ab und bieten daher mehr Schallschutz. Bei Schiebetüren bleibt ein Spalt zwischen Wand und Türblatt, durch den auch Schallwellen dringen. Mit Planeo Air Silent bietet Griffwerk jedoch ein Schiebetürsystem, das Schall genauso effektiv abhält, wie ein Holztür. Möglich wird das durch seitliche Gummilippen. Ein guter Kompromiss aus Holz - und Glastür ist eine Holzdrehtür mit Lichtausschnitt.

Systeme im Vergleich

Schiebetüren

  • Moderner Look
  • Sparen Platz
  • Mit Dichtsystem erhältlich
  • Softeinzug gegen Anschlagen
  • Auf leise Laufgeräusche achten

Drehtüren

  • Schließen dicht ab
  • VSG bietet mehr Schallschutz
  • Zargen mit Schallschutz
  • Schlosskästen mit Flüsterfalle

Lichtausschnitte

  • Vorteile von Holz- und Glastür
  • VSG bietet mehr Schallschutz
  • Weniger Licht als Ganzglastür

Mehr Erholung für alle

Es gibt viele Moment im Zusammenleben, in denen man gerne mal für sich sein möchte. Gut, wenn man bei der Planung an Türen mit Schallschutz gedacht hat.

Praktisch

Dicht schließende Glastüren wie PLANEO AIR SILENT sind nicht nur in punkto Schallschutz angenehm. Sie vermeiden zudem die Ausbreitung von:

  • Küchengerüchen
  • Zugluft und
  • Wasserdampf in Bädern

Planeo Air Silent ansehen

1.1 Schiebetür-Systeme

Schiebetürsysteme sparen nicht nur Platz sondern bieten auch Sicht- und Schallschutz. Die meisten Schiebetürsystem laufen allerdings vor der Wand und schließen daher nicht dicht ab. Durch den offenen Spalt kann sich Schall ausbreiten. In der Wand laufende Systeme sind effektiver aber aufwändig einzubauen. Außerdem gibt es Taschensysteme, die zwar funktional aber nicht besonders ästhetisch sind. Mit Planeo Air Silent hat Griffwerk ein puristisches und dicht schließendes Schiebetür-System entwickelt, das Schallschutz bietet.

Systeme im Vergleich

In der Wand laufend

  • Schlichte Optik aber hohe Kosten
  • Aufwändige Wartung und Montage
  • Kaum rückbaufähig
  • Aufwändig für Renovierungen
  • Mehr Platzbedarf

Einschub-Systeme

  • Unschöne Optik
  • Kein zeitgemäßes Design
  • Hoher Materialaufwand
  • Mehr Montageaufwand

System Planeo Silent

  • Minimalistische Optik
  • Ideale Dichtung
  • Einfache Montage auf der Wand
  • Rückbaufähig (Mietwohnungen)
  • Wenig Platzbedarf
  • Viele Größen

Planeo Air Silent

Das dicht schließende Schiebetür-System Planeo Air Silent hält sowohl Schall als auch Küchengerüche, Wasserdampf sowie Zugluft ab und ist in punkto Schallschutz mit einer Holztür vergleichbar. Die Optik ist minimalistisch und schlicht.

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So funktioniert Planeo Air Silent:

Seitlicher Abschluss

Der annähernd lückenlose Schluss wird durch schmale, seitliche Gummilippen erreicht. Zur Öffnungsseite hin schließt diese direkt an die Leibung an. Gegenüberliegend sorgt ein Aluminiumwinkel, für den erforderlichen Anschlag.

Kein Bodenspalt

Die Unterkante der Glastür wurde mit einer Bodenbürste ausgestattet. Alle Elemente sind minimalistisch filigran gehalten und stören die schlichte Optik nicht.

Für Küche, Bad, Flur, TV-Zimmer und Home-Office...

Viele Einsatzmöglichkeiten

An Raumübergängen zur Küche hält das dichtende Glastür-System störende Gerüche fern. In Eingangsbereichen wird Zugluft verhindert. So lassen sich Wärmezonen gut abgrenzen und das spart Heizkosten. In Bädern entsteht viel Wasserdampf der sich nicht in den Flur oder das angrenzende Schlafzimmer ausbreiten sollte. Schäden durch Feuchtigkeit oder Schimmel werden dadurch verhindert.

Auch für Renovierungen?

Glastür-System PLANEO AIR SILENT erfordert keine spezielle Zargenlösung. Es kann einfach nachgerüstet werden, ist rückbaufähig und somit auch für Renovierungen geeignet.

Abschließbar mit Planeo smart2Lock

Planeo Air Silent kann optional mit der Griffstange PLANEO Smart2lock ausgestattet werden und ist dann sogar abschließbar. Ein auf der schmalen Griffleiste platzierter Knopf aktiviert die Arretierfunktion. Zusätzliche Bodenverankerungen sind unnötig. Das Design stammt vom Studio Relvao Kellermann.

In drei Oberflächen

PLANEO AIR SILENT ist in drei Farbtönen erhältlich: Samtgrau (Edelstahl-Optik), Graphitschwarz und Kaschmirgrau.

Darauf sollten Sie achten:

Softeinzug gegen Anschlagen

Schiebetür-Systeme mit Softeinzug werden beim Schließen sanft abgebremst. Die Tür kann nicht anschlagen. Das schont die Glastür und verhindert unangenehm Anschlag-Geräusche. Die Tür wird sanft in die Stoppposition eingezogen und dort gehalten. Das bietet mehr Komfort und ist auch noch leiser.

Leise Laufgeräusche

Glastüren eines Schiebetür-Systems werden in einen Rollmechanismus eingehängt. Die Rollen laufen beim Öffnen und Schließen über eine Schiene. Das Geräusch der Rollen auf der Schiene allein ist bei einfachen Systemen sehr laut. Eine unsaubere Mechanik lässt die Tür regelrecht rütteln. Dadurch entstehen Schwingungen, die unangenehm Geräusche erzeugen.

1.2 Glasdrehtür-Systeme

Wie schalldicht sind Glasdrehtüren?

Grundsätzlich können Ganzglasdrehtüren Schallschutz bis zur Klasse 3 (SK3 nach DIN 4109) leisten. Die Gesamtheit aller Elemente definiert die Schallschutzeigenschaften. Ein Türblatt aus VSG-Glas dämmt besser als einfaches Einscheibensicherheitsglas (ESG). Glas wirft Schall übrigens eher in den Raum zurück als ihn durchzulassen. Auch das spricht für Glas: Das Material hat keine Hohlräume und gerät nicht leicht in Schwingung, was Schall verstärken würde.

GLASDREHTÜREN MIT VSG ANSEHEN

Bodenspalt muss sein

Bei Glasdrehtüren muss ein geringer Bodenabstand eingehalten werden, da sonst Schmutzpartikel, wie beispielsweise kleine Steine, die empfindlichere Glaskante beschädigen könnten. Es gibt Bürstensysteme, die nachrüstbar und für viele Türmaße erhältlich sind. Sie stören allerdings die Optik. Einfacher ist es, die doch geringen Nachteile des Bodenspalts durch schallabsorbierende Materialien in den Räumen auszugleichen. Flauschige Teppiche und schöne Vorhänge unterbinden die Lärmentwicklung schon im Raum selbst.

Welches Glas für den besten Schallschutz?

VSG-Glastüren sind grundsätzlich dicker als ESG-Türen und weisen allein deswegen einen höheren Schalldämmwert auf. Der Schalldämmwert einer Glastür wird beeinflusst von der Schwere und Dicke des Glases, der Materialsteifigkeit und dem Scheibenzwischenraum (dem sog. SZR bei mehrlagigem Aufbau). Detaillierte Informationen zu geeigneten Glasarten für Schallschutz und Akustik finden Sie hier.

Tipp: Schwachstelle Wohnungseingangstür

Gerade in Mehrfamilienhäusern dringen Geräusche aus dem Treppenhaus in den privaten Wohnbereich. Auf den kahlen Wänden und glatten Steinfliesen der Treppenhäuser wird Lärm verstärkt. Wer Pech hat muss sogar Trittgeräusche der Nachbarn ertragen. Je weiter unten man wohnt, desto häufiger gehen Hausbewohner an der eigenen Tür vorbei. Eine zweite Glastür zum Wohnbereich kann als weitere Lärmbarriere dienen. Sie sorgt außerdem für einen lichten Empfang im Flur.

Schlosskästen für leises Wohnen

Kein lautes Anschlagen

Das Anschlagen beim Schließen einer Tür kann Klirrgeräusche verursachen. Hochwertige Beschläge verfügen über eine Flüsterfalle und einen weich justierbaren Rückholmechanismus für den Griff.

Flüsterfallen

Glasschlosskästen von GRIFFWERK sind mit einer speziellen Flüsterfalle ausgestattet, die den Anschlag der Falle im Türblech absoftet. Jeder Anschlag kann das Glas zum Schwingen bringen und unangenehme, klirrende Geräusche erzeugen.

Weiche Rückführung des Griffs

Der Griff sollte beim Loslassen keinesfalls hart anschlagen und so die Tür zum Klirren bringen. Absoftende Rückholmechanismen in den Glasschlosskästen von GRIFFWERK bewirken, dass der Griff sanft in die ursprüngliche Position zurückgeholt wird. Der Mechanismus kann bei Schlosskasten PURISTO S sogar feinjustiert werden.

Tipps für Zargen

Schall kann durch kleinste Zwischenräume dringen. Daher müssen Zargen und Drehtüren aufeinander abgestimmt werden.

Was ist eine Zarge?

Die Zarge ist der fest mit der Mauer verankerte Rahmen einer Drehtür. Sie schütz die Wandlaibung und sorgt für passgenauen Halt der Tür. Der türseitige Rand weist kleine Stufen auf, die den Anschlag der Tür in der Zarge ermöglichen. Die Stufen sorgen dafür, dass die Tür nicht durschwingt. Man spricht von der Falzung.

Stahl- oder Holzzarge?

Das Material einer Zarge ist bezüglich der Schalldämmung weniger ausschlaggebend. Wichtiger ist die Abdichtung zwischen Zarge und Türblatt. Auch darauf sollte man insbesondere bei der Montag achten: Zwischen der Mauer und Zarge sollten sich keine Hohlräume befinden, die schalldurchlässig sind.

Brauche ich eine Schallschutzzarge?

Spezielle Schallschutzzargen komplettieren Schallschutztüren, machen aber erst ab höheren Schallschutzklassen Sinn. Sie verfügen über eine mehrstufige Falzung. Je mehr Stufen, desto häufiger wird der Schall umgelenkt und dadurch aufgehalten. Für Glastüren genügt eine Zarge mit einfachem Falz, da die Türkante schmal und nicht gestuft ist. Hersteller von Holztüren bieten geeignete Zargen mit einfachem Falz. Alle Standardmaße sind auf Glastüren abgestimmt. Verbesserten Schallschutz kann man durch eine gute Dichtung erreichen. Fragen Sie einfach im Türenfachhandel, nach geeigneten Systemen für optimalen Schallschutz. Noch ein Tipp: Kontrollieren Sie Dichtungen in Zargen regelmäßig und tauschen sie spröde oder defekte Leisten aus.

1.3 Türen mit Lichtausschnitt

Was ist ein Lichtausschnitt?

Unter einem Lichtausschnitt versteht man einen Glaseinsatz in einer Holztür. Er lässt Licht durch und ermöglicht so eine bessere Ausnutzung von Tageslicht. Eine andere Bezeichnung ist „Glasausschnitt“ oder „Lichtöffnung“. Lichtausschnitte gibt es in verschiedenen Größen und Aufteilungen. Die Dekore lassen sich individuell wählen. Auch die Glassorte kann ganz nach Gusto ausgesucht werden.

Wie schalldicht sind Türen mit Lichtausschnitt?

Diese Frage lässt sich pauschal nicht beantworten. Zunächst spielt die Art der Basistür eine Rolle. Für den Lichtausschnitt sollte man Verbundsicherheitsglas wählen. Türen mit Lichtausschnitt sind ein guter Kompromiss aus einer Holz- und Glastür, lassen aber weniger Licht passieren. Wie immer macht die Gesamtheit aller Bauelemente die Schallschutzqualität aus. Ein Plus für Türen mit Lichtausschnitt: Es können mehrfach gefälzte Türblätter und Zargen verbaut werden, die sehr dicht abschließen.

2. Glasart wählen

Welches Glas bietet den besten Schallschutz?

VSG-Türen bieten mehr Schallschutz. Sie bestehen aus zwei ESG-Scheiben und sind dicker. Für Türen wird grundsätzlich Sicherheitsglas verarbeitet. Sowohl ESG (Einscheibensicherheitsglas) als auch VSG (Verbundsicherheitsglas) zählt dazu. Diese beiden Glasarten unterscheiden sich im Aufbau aber auch in ihren Schallschutzeigenschaften.

Was ist der Unterschied zwischen ESG und VSG?

ESG ist die Abkürzung für Einscheibensicherheitsglas. Es handelt sich um ein thermisch vorgespanntes Glas. Durch die Verarbeitung ist es besonders robust und unempfindlich gegenüber Stößen auf der Oberfläche. Bei Beschädigung zerbricht es zu kleinen Krümeln, vergleichbar den Scheiben eines Autos. Dadurch kommt es nicht zu tiefen, schwerwiegenden Schnittverletzungen.

Eine VSG-Tür besteht aus zwei ESG-Scheiben, die durch eine Folie verbunden wurden. Bei einer VSG-Glastür bleiben im Falle eines Bruchs alle Scherben an der Verbundfolie haften. Die Glassplitter fallen nicht in den Raum. Die Tür hängt weiter in ihrer Verankerung. Innenfolien für VSG-Glas sind so leistungsfähig, dass sie auch für Einbruchschutz-Gläser Verwendung finden und in schusssicheren Varianten hergestellt werden. VSG-Prime-Türen von Griffwerk vereinen die Sicherheitseigenschaften von ESG- und VSG-Glas.

Ganz leise: Glastüren aus VSG

Premium-Glastüren von Griffwerk werden aus zweilagigem Verbundsicherheitsglas (VSG) gefertigt. Der doppelte Aufbau vermindert die Durchlässigkeit für Schall, denn die elastische Innenfolie absorbiert Schwingungen. VSG-Gläser werden daher sogar für Schallschutzfenster verbaut. Auch als Innentür leisten sie diese Dienste. Die Dicke des zweilagig aufgebauten Glases verleiht den Türen außerdem „Schwere“. Der Klang beim Schließen der Tür wirkt leiser und hochwertiger, vergleichbar der Tür eines teuren Autos. Dabei wirkt die Innenfolie wie ein Polster, dass den Schall, der beim Anschlagen der Tür entsteht, auffängt und Klirrgeräusche verhindert.

Wie verändert VSG die Raumakustik?

Der doppelte Aufbau einer VSG-Scheibe verhindert die Durchlässigkeit von Schall. Die Ausbreitung in den nächsten Raum wird deutlich vermindert. Glas reflektiert allerdings Schall, d.h. dieser wird in den Raum zurückgeworfen. Große Glasflächen ob Fenster oder Türen sollten daher mit schallweichen Materialien kombiniert werden. Die schallreflektierend Wirkung einer Tür spielt aber im Vergleich zur Decke, den Böden und den Wänden eine geringe Rolle.

Raumplanung und Akustik

Wer leise, wohngesund und entspannt leben möchte muss bei der Raumplanung die Punkte beachten:

1. Eine gute Raumakustik schaffen

In Räumen mit guter Raumakustik gibt es wenig Nachhall. Schall wird von den dämmenden Materialien im Raum absorbiert. Räume in denen es auch mal lauter werden kann sollten immer schalldämpfend eingerichtet werden. Weiche Stoffe, Kissen, Teppiche und Gardinen schlucken Schall.

2. Grundrisse richtig planen

Bei der Grundrissplanung ist auf die Lage und die Aufteilung der Räume zu achten. Räume in denen es lebhaft zugeht sollten nicht neben Räumen liegen, in denen man sich ausruhen oder konzentrieren möchte. Es muss außerdem eine ausreichende Anzahl an Rückzugsräumen für alle Bewohner zu Verfügung stehen. Auch die typische Nutzungszeit und -art der nebeneinander liegenden Räume muss passen.

3. Übertragung von Raum zu Raum minimieren

Hier sollte bei der Bauplanung bereits auf geeignete Materialien geachtet werden. Die Bauart der Wände spielt ebenfalls eine Rolle. Einfache Trockenbauwände bieten wenig Schutz. Trittschall wird insbesondere in darunter liegenden Räumen als sehr laut empfunden. Außerdem sollte man genau überlegen, wie offen ein Grundriss gehalten wird. Mit einer transparenten Glastür kann Räume auch mal schließen.

4. Geräuschentstehung reduzieren

Optimal ist, wenn möglichst wenig störende Geräusche entstehen. Achten sie auch auf kleinere Lärmquellen. Gerade eher unauffällige und permanent wiederkehrende Alltagsgeräusche, wie beispielsweise knarrende Böden oder laut rollende Schiebetür-Systeme, werden unterschwellig als besonders unangenehm empfunden und lassen sich einfach vermeiden.

Inspiration

Wissenswertes zum Thema Glastüren, Akustik und Schallschutz

Was ist Schall?

Schall entsteht durch eine Schallquelle, die mechanische Schwingungen erzeugt. Diese breiten sich in Materie (Gas, Flüssigkeiten und Festkörpern) aus. Von einem Ton spricht man, wenn die Wellen gleichförmig (sinusförmig) verlaufen, bei einem Geräusch sind sie unregelmäßig.

Was versteht man unter Schallschutz?

Zum Schallschutz zählen alle Maßnahmen, die unerwünschten Schall in Räumen vermindern. Die Maßnahmen beeinflussen zum einen das Eindringen, die Entstehung, aber auch die Ausbreitung von Schall in schutzbedürftigen Räumen. Schallbelastung kann bauseitig minimiert werden, lässt sich aber auch durch die Raumausstattung verbessern.

Was versteht man unter Raumakustik?

Die Raumakustik beschäftigt sich im engeren Sinne mit den Akustik innerhalb eines Raumes. Schallquelle und Empfänger befinden sich dabei im gleichen Raum. Man unterscheidet zwischen Raumakustik und Bauakustik. Letztere befasst sich mit der Schallübertragung von Raum zu Raum. Für die Wohnraumplanung spielen beide Phänomene eine Rolle, denn je weniger Geräusche in einem Raum entstehen oder bereits in der Nähe der Schallquelle abgedämpft werden, desto weniger können sie in andere Räume dringen.

Wie wirken Fenster und Türen auf die Raumakustik?

Fenster und Türen beeinflussen, wieviel Schall in einen Raum gelangt. Außerdem zählen Fenster und Türen, zu den schallharten Flächen. Sie verändern daher auch die Raumakustik in einem Zimmer. Im normalen Wohnumfeld spielt die Schallreflektion durch Türen jedoch kaum eine Rolle, zumal große Wandflächen, und vor allem Decken, deutlich mehr Einfluss auf die Raumakustik ausüben. Wer es jedoch sehr genau nimmt, sollte Schallquellen nicht unbedingt in der Nähe von Fenstern und Türen positionieren und diese nicht direkt beschallen. Generell sollten sich gegenüber von Lautsprechern keine großen, schallharten Flächen befinden, die viel Hall zurückwerfen.

Wie wird der Schallschutz bei Türen definiert?

Das Schalldämmmaß einer Türen wird in Rw,P gemessen und in einem Labor auf einem Prüfstand ermittelt. Im eingebauten Zustand können die Werte umgebungs- und montagebedingt abweichen, man geht diesbezüglich von ca 5 dB aus und spricht von einem sogenannten Vorbehaltsmaß. Das bedeutet, dass das tatsächliche Prüfmaß einer Tür (Rw,P) um mindestens 5 dB höher sein muss als es für den jeweiligen Verwendungszweck vorgeschrieben ist. Die Anforderung wird in Rw,R gemessen. Die Formel lautet also: Rw,R = Rw,P – 5 dB. Detaillierte Informationen sind in der DIN 4109 bzw. der VDI 4100 festgehalten.

Welche Schallschutzklassen gibt es für Türen?

Türen werden in fünf Schallschutzklassen unterteilt:

  • Schallschutzklasse 0: Prüfmaß (Rw,P) mind. 27 dB entspricht Anforderungsmaß (Rw,R) mind. 22 dB
  • Schallschutzklasse 1: Prüfmaß (Rw,P) mind. 32 dB entspricht Anforderungsmaß (Rw,R) mind. 27 dB (für Hausflure, Arbeitsräume, Treppenhäuser etc.)
  • Schallschutzklasse 2: Prüfmaß (Rw,P) mind. 37 dB entspricht Anforderungsmaß (Rw,R) mind. 32 dB (für Unterrichtsräume, Hotels etc.)
  • Schallschutzklasse 3: Prüfmaß (Rw,P) mind. 42 dB entspricht Anforderungsmaß (Rw,R) mind. 37 dB (für Behandlungsräume in Praxen etc.)
  • Schallschutzklasse 4: Prüfmaß (Rw,P) mind. 47 dB entspricht Anforderungsmaß (Rw,R) mind. 42 dB (Sonderfälle)

Was beeinflusst den Schalldämmwert einer Glastür?

Der Schalldämmwert einer Glastür wird beeinflusst von der Schwere und Dicke des Glases, der Materialsteifigkeit und dem Scheibenzwischenraum (dem sog. SZR bei mehrlagigem Aufbau). VSG-Glastüren sind grundsätzlich dicker als ESG-Türen und weisen allein deswegen einen höheren Schalldämmwert auf. Durch den zweilagigen Aufbau entsteht ein Zwischenraum, der mit einer elastische Folie gefüllt ist. Diese absorbiert Schall. Die Verbindung ist stabil aber elastisch.

Welche Vorschriften gibt es für Wohnungstüren?

Nach der Mindestanforderung der DIN 4109-1 (Schallschutz im Hochbau v. Januar 2028) gilt für Wohnungseingangstüren die Schallschutzklasse 1. Die Anforderungen sind für Räume zu erfüllen, die dem dauernden Aufenthalt dienen, wie es bei Wohnungen der Fall ist. Innerhalb des eigenen Wohnbereichs sind keine zwingenden Vorschriften einzuhalten.

Welche Türen bieten mehr Schallschutz?

Je mehr Masse eine Tür hat, je schalldämmender das Material ist und je besser die Tür abdichtet desto besser schützt sie gegen Lärm. Holztüren sind zwar dicker aber nicht generell schalldämpfender als Glastüren. Bei Schiebetüren ist auf ein geeignetes Dichtsystem zu achten. Es schließt den offenen Spalt zwischen Türblatt und Wand.

Was ist beim Bodenspalt zu beachten?

Schall kann durch kleinste Öffnungen dringen. Das betrifft auch den Bodenspalt zwischen Türblatt und Fußboden. Wer auf hohen Schallschutz Wert legt sollte den Bodenspalt zusätzlich abdichten. Aber Achtung: Bei der Montage von Glastüren muss grundsätzlich eine bestimmte Spalthöhe erhalten bleiben, da Kieselsteine und Schmutz ansonsten die empfindliche Glaskante und damit die Tür beschädigen könnten. Man verwendet für Glastüren daher Dichtungen aus weichen Bürsten. Sie sind nahezu unsichtbar und blockieren nicht bei kleinen Schmutzpartikeln. So nimmt weder die Glastür Schaden, noch wird der Fußboden zerkratzt.

Wie schalldicht ist Glas?

Glas kann Schall generell gut abweisen und damit die Übertragung verhindern. Spezielle Fenstergläser sind sogar für anspruchsvollste Schallschutzaufgaben prädestiniert. Sie werden aus mehreren, unterschiedlich dicken Scheiben (sog. unsymmetrischer Aufbau) gefertigt und über eine elastische Innenfolie verbunden. VSG-Türen bestehen ebenfalls aus mehreren Lagen und einer elastischen Innenfolie. Sie weisen daher gute Schallschutzeigenschaften auf und sind geeigneter als beispielsweise einfache ESG-Türen.

Wie kann man den Schallschutz einer Glasdrehtür verbessern?

Wählen Sie bereits beim Kauf VSG- statt ESG-Glas. Der Schallschutz einer Ganzglasdrehtür kann außerdem durch spezielle Zargendichtungen verbessert werden. Sie sind in vielen Zargensystemen bereits vorgesehen. Fragen Sie einfach im Türenfachhandel, nach geeigneten Lösungen. Dichtungen in den bestehenden Zargen sollte man regelmäßig kontrollieren und gegebenenfalls austauschen. Die Glastür muss natürlich perfekt in die Zarge passen. Sie darf nicht zu klein sein. Nutzen Sie für die Bestellung unbedingt unsere Aufmaßblätter.

Ist eine Schiebetür schalldicht?

Wegen der seitlichen Öffnung zwischen Wand und Türblatt bieten einfache Schiebetüren weniger Schutz vor Schall. Dichtsysteme gleichen diesen Nachteil aus. Viele dieser Systeme sind jedoch sehr aufwändig und stören die Optik. Für PLANEO AIR SILENT wurde ein nahezu unsichtbares Lamellensystem entwickelt, das in den umlaufenden, schmalen Rahmen integriert ist. PLANEO AIR SILENT bietet daher guten Schallschutz und hält sogar Wasserdampf, Zugluft und Gerüche ab.

Wie kann man die Raumakustik prüfen?

Am einfachsten lässt sie sich die Raumakustik beurteilen, indem man in die Hände klatscht. Je nach Raum hallt das Geräusch deutlich wieder, wirkt lauter oder nur gedämpft. In leeren Räumen ist die Geräuschentwicklung selbstverständlich immer stärker als im eingerichteten Zustand. Das liegt an den größeren, freien Reflexionsflächen, die den Schall zurückwerfen. Die so beliebten großzügigen Fensterfronten, kahlen Wände und womöglich blanken Betonböden moderner Architektur lassen Räume leider besonders hallend wirken und das mindert die Wohnqualität. Im Gegenzug sollte bei der Einrichtung auf schallweiche Materialien geachtet werden. Wer eine genaue Analyse benötigt wendet sich an einen Fachmann.

Was versteht man unter der Nachhallzeit in einem Raum?

Hall entsteht durch die Reflexion einer Schallwelle. Der Schall trifft auf eine Fläche und wird von dieser reflektiert. Grundsätzlich hallen alle Geräusche in einem Raum so lange wieder, bis sie ihre Schwingungsenergie verloren haben. Die Nachhallzeit beschreibt also die Zeit von der Entstehung des Schalls bis zu dessen Abklingen. Dabei spielt der Schallpegel eine Rolle. Je lauter das Geräusch ist, desto länger hallt es nach.

Welche Materialien leiten Schall besonders gut?

Man unterscheidet Luftschall und Körperschall. Schall kann sich also nicht nur in der Luft sondern auch in Körpern bzw. Materialien ausbreiten. Nur im luftleeren Raum gäbe es keine Schallwellen. Feste Stoffe und Flüssigkeiten leiten Schall sogar besser als Luft. Die Geschwindigkeit beträgt in der Luft etwa 333 Meter in der Sekunde, in Kautschuk nur 40 m, in Wasser 1480 Meter, in Holz bis zu 5500 Meter und in Stahl sogar 6.000 Meter (das entspricht über 21.000 km/h !). Beton und Stein können ähnlich hohe Werte aufweisen. Zusammengefasst lässt sich sagen: Je weniger ein Baumaterial in Schwingung gebracht werden kann, desto weniger leitet es Schall weiter.

Wo entsteht besonders viel Schall in Häusern?

Ein bekanntes Beispiel sind Holzböden. Bringt man einen Holzboden durch Auftreten in Schwingung so erzeugt man mechanische Wellen und damit Schall. Wäre darunter noch ein Hohlraum so hätte man einen Art Resonanzkörper wie bei einer Violine. Der entstandene Schall würde noch verstärkt. Eine freistehende Metall- oder Holztreppe ist ebenfalls sehr laut, denn sie kann gut schwingen. Die Decke wird in punkto Raumakustik oft vergessen. Sie ist jedoch ein sehr starker und großflächiger Schallreflektor.

Welche Baumaterialien wirken schalldämpfend?

Je weicher, poröser und elastischer ein Material ist, desto besser absorbiert es Schallwellen. Raue Oberflächen sorgen dafür, dass auftreffender Schall gestreut wird. Gestreute Schallwellen sind kleiner und verlieren daher schnell an Kraft. Zu den schallharten Materialien gehören Stein, Estrich, Beton, Stahl, Aluminium und einfaches Glas. Materialien, die nicht selbst in starke Schwingung geraten (wie Glas) verhindern die Weiterleitung des Schalls von Raum zu Raum. Eine pauschale Aussage für ein Baumaterial kann jedoch nicht getroffen werden. Viele Hersteller bieten Produkte mit verbesserten Schallschutzeigenschaften an. Wer auf eine gute Raumakustik Wert legt, sollte sich schon in der Bauphase beraten lassen.

Wie breitet sich Schall in Räumen aus?

Schall lässt sich gut mit Wasserwellen vergleichen. Ähnlich wie diese breitet er sich grundsätzlich, von der Quelle ausgehend, in alle Richtungen aus. Manche Schallquellen, wie beispielsweise ein Lautsprecher, erzeugen jedoch ein gerichtetes Schallfeld. Schall wird von Fläche auf die er trifft absorbiert oder umgelenkt. Er kann also die Richtung ändern. Auch für Schall gilt übrigens, dass der Einfalls- dem Ausfallswinkel entspricht. Trifft Schall also senkrecht auf eine reflektierende Fläche, so wird er auch direkt zurückgeworfen. Trifft er dagegen im flachen oder spitzen Winkel auf, so wird er entsprechend des Einfallswinkels umgelenkt.

Was ist ein Fugenschalldämmmaß?

Unter einer Fuge versteht man einen feinen Spalt zwischen zwei Bauteilen. Bei Türen entsteht eine Fuge beispielswese zwischen Türblatt und Zarge. Für optimalen Schallschutz müssen Fugen immer abgedichtet werden. Üblicherweise verfügen Zargen, über eine elastische Dichtung. Sie schließt die Fuge und dämpft das Geräusch beim Anschlagen der Tür. Bei der Montage von Glasdrehtüren ist darauf zu achten, dass die geschlossene Tür ringsum dicht auf dem Türfalz aufliegt. Das Fugenschalldämmass wird wie das Schalldämmass auf Grundlage der DIN 4109 berechnet. Es spielt allerdings bei der Auswahl von Zargen für Glastüren eine geringere Rolle.

Mehr Schallbelastung in offenen Grundrissen?

In offenen Grundrissen gibt es weniger Schallbarrieren, so dass sich Lärm ungehindert ausbreiten kann. Großzügige Bodenflächen, Decken und Fensterfronten können Geräusche gut reflektieren. Es entsteht zusätzlich sogenannter diffuser Schall, der in Form von unangenehmen Hallgeräuschen die Sprachverständlichkeit reduziert. Außerdem gilt: Je mehr Bewohner zusammenleben, desto höher ist der potentielle Geräuschpegel und desto mehr muss auf eine gute Bau- und Raumakustik geachtet werden.

Wie kann man die Raumakustik in Wohnungen nachträglich verbessern?

Wählen Sie für die Einrichtung grundsätzlich Mobiliar aus Materialien mit guten Absorptionseigenschaften. Hochflorige Teppiche, Gardinen oder ein großes Sofa schlucken viel Schall während glatte, harte Flächen für einen vermehrten Halleffekt sorgen. Es gilt eine gute Balance aus Freiflächen und schallweichen Einrichtungsgegenständen zu schaffen.

Wie breitet sich Schall von Raum zu Raum aus?

Geräusche können nicht nur durch Türen, sondern auch durch Wände, Decken und Böden in Nebenräume gelangen. Je mehr ein Material schwingt, desto mehr überträgt es Schall. Bei Türen ist darauf zu achten, dass sie gut abdichten.

Die ideale Raumakustik?

Eine ausgewogene Raumakustik kann zu einem außergewöhnlichen Klangerlebnis führen. Musiker wissen das. Dabei ist es wichtig, dass alle Frequenzen möglichst harmonisch reflektiert werden. Besonders negativ wäre es, wenn Störgeräusche betont und feine Nuancen geschluckt würden. Lange Nachhallzeiten sind in der Regel unangenehm. Sie verwischen die Klänge ineinander. Es wird anstrengend jemandem zuzuhören. Die Sprachverständlichkeit leidet. Man fühlt sich gestresst.

Wieviel Dezibel in einem Raum sind normal?

Bel ist eine nach Alexander Graham Bell benannte Hilfsmaßeinheit. Üblich ist es, Werte in Dezibel (dB) angegeben. Ein Dezibel entspricht zehn Bel. Mit Dezibel wird die Höhe des Geräuschpegels gemessen. Je höher der Wert, desto höher der Pegel und desto lauter die Geräusche. Bereits ein ruhiger Garten weist einen Geräuschpegel von etwa 25 dB auf. Eine Fernsehübertragung liegt bereits bei 35 dB und eine normale Unterhaltung bei 45 dB. Ein Flugzeug, aus der Nähe gemessen, kommt auf 114 dB. Auch interessant: Eine Differenz von 10 DB steht für eine Verdoppelung oder Halbierung des Pegels. Der Unterschied zwischen 110 dB und 120 dB ist also immens. Eine Schalldämmung von 10 dB halbiert aber andererseits die Lärmbelastung schon um ca. 50%. Eine Tür mit einem Schalldämmwert von 30 dB (der Schallschutzklasse 1) minimiert eine Unterhaltung von 45 DB daher bereits auf das Niveau von raschelndem Papier oder dem Ticken einer Uhr. Null Dezibel entspräche absoluter Stille. Diese kommt praktisch nicht vor. Geräusche werden vom Menschen erst ab ca. 2 DB wahrgenommen.

Was ist der Unterscheid zwischen Dezibel (dB) und Hertz (Hz)?

Während in Dezibel der Lärmpegel angeben wird so steht die Einheit Hertz für die Frequenz, also die Anzahl der regelmäßig vorkommenden Vorgänge pro Sekunde. Benannt wurde die Einheit nach dem deutschen Physiker Heinrich Hertz. Brummende, tiefe Geräusche, wie sie beispielsweise ein Automotor erzeugt, haben Frequenzen unter 1000 Hz. Das menschliche Ohr kann einen Umfang von 10-10000 Hertz wahrnehmen. Je höher die Frequenz, desto höher der Ton. Bei bis zu 18 000 Hertz spricht man Hochfrequenztönen. Ultraschall liegt darüber und wird nur noch von manchen Tieren wie Hunden oder Fledermäusen gehört. Dunkle Töne entsprechen langsamen und helle Töne sehr schnellen Wellen.

Was versteht man unter Lärm?

Der Begriff ist mit dem Wort „Alarm“ verwandt und entstammt dem italienischen „all’arme“ (zu den Waffen). Unter Lärm versteht man umgangssprachlich laute, unangenehme Geräusche, die als störend wahrgenommen werden. Helle Töne werden meistens als störender empfunden als tiefe Töne. Außerdem werden rhythmisch wiederkehrende Geräusche (Hämmern) besonders negativ bewertet. Lärmbelastung kann durch Verkehrsmittel (Autos, Züge …), Industrie (Gewerbegebiet), Baustellen aber auch durch benachbarte Schulen oder Freizeitanlagen entstehen. Nicht zuletzt sorgen unterschiedliche Auffassungen unter Nachbarn für Ärgernisse. Auch innerhalb der eigenen vier Wände führt Lärm zu Beeinträchtigung der Lebensqualität. Was rechtlich als Lärm oder unzulässige Lärmemission gilt muss sehr differenziert bewertet werden.

Ist Lärm gesundheitsschädlich?

Lärm führt zu Anspannung und Stress sowie zu Schlaf- und Konzentrationsstörungen. Dabei ist zu beachten, dass Lärm durchaus unterschiedlich empfunden wird. Ob Geräusche als störend eingestuft werden ist von Mensch zu Mensch verschieden. Vorerfahrungen und Präferenzen beeinflussen die subjektive Empfindung. Je höher der Lärmpegel jedoch ist, desto wahrscheinlicher ist die unangenehme Auswirkung. Auch Häufigkeit und Dauer, sind von Bedeutung. Während des Schlafens oder bei konzentrierter Arbeit (Lernen) werden Geräusche als besonders störend empfunden. Ist die Wahrnehmung erst einmal sensibilisiert nimmt der Stressfaktor zu. Es entsteht ein Teufelskreis, denn durch Stress wird man wiederum empfindlicher gegenüber Lärm.

Was ist eine Flüsterfalle?

Als Flüsterfalle bezeichnet man eine Türfalle, die partiell mit Kunststoff beschichtet wurde. Der Kunststoff dämpft den Anschlag der Metallfalle im Schloss. Türen lassen sich so „flüsterleise“ Schließen. Flüsterfallen gibt es sowohl für Türgriffe für Holztüren als auch für Glasschlosskästen an Ganzglastüren.

Was ist ein Softeinzug?

Unter einem Softeinzug versteht man einen Einzugsdämpfer für Glasschiebetüren. Er bremst die Geschwindigkeit, der sich schließenden Tür ab, so dass diese nicht anschlägt. Die Tür wird sanft in die Arretier-Position eingezogen und dort gehalten. Softeinzüge sind bei Küchenschubladen nicht mehr wegzudenken und natürlich auch für Schiebetüren erhältlich. Mit Softeinzug genießt man mehr Komfort. Gleichzeitig schont man das Glas und mindert die Geräuschentwicklung beim Schließen. Das Glas klirrt nicht und schlägt nicht an. Die Einzug-Positionen können individuell konfiguriert werden.